| 20:10 Uhr

Um eine Enttäuschung reicher

 Joline Müller (2. von rechts) vom SV 64 setzte sich in der Pokalendrunde gegen die Marpinger Karoline Wegmann und Marina Bleimehl durch. Am Samstag gibt es im Punktspiel ein Wiedersehen. Foto: Wille
Joline Müller (2. von rechts) vom SV 64 setzte sich in der Pokalendrunde gegen die Marpinger Karoline Wegmann und Marina Bleimehl durch. Am Samstag gibt es im Punktspiel ein Wiedersehen. Foto: Wille
Zweibrücken. "Das war ein enttäuschendes Spiel und ganz bestimmt eine der schlechtesten Saisonleistungen gegen einen nicht einmal überzeugenden Gegner", kommentierte der Trainer der Frauen-Handballmannschaft des SV 64 Zweibrücken, Axel Koch, die 28:40 (19:15)-Niederlage bei der HSG Wittlich Von Merkur-Mitarbeiter Christian Gauf

Zweibrücken. "Das war ein enttäuschendes Spiel und ganz bestimmt eine der schlechtesten Saisonleistungen gegen einen nicht einmal überzeugenden Gegner", kommentierte der Trainer der Frauen-Handballmannschaft des SV 64 Zweibrücken, Axel Koch, die 28:40 (19:15)-Niederlage bei der HSG Wittlich. "Wir waren mental überhaupt nicht da und haben zu keiner Zeit kämpferisch mithalten können", blickt er auf die Partie am Samstagabend beim Tabellenzweiten zurück.Vom Anpfiff an zogen die Gastgeberinnen auf 6:2 davon. Nach diesem schnellen Rückstand stellte der SV-Trainer Axel Koch die 5:1-Abwehrformation auf Manndeckung gegen die überragende Spielerin der Gastgeber, die frühere ukrainische Nationalspielerin Tatjana Nykytenko, um. Da es den Zweibrückerinnen aber nicht gelang, die technischen Fehler zu minimieren, vermochten sie nach vielen Fehlversuchen, nicht den Rückstand zu verkürzen.

"Beim Stande von 14:17 haben wir bei eigener Überzahl zwei einfache Tore bekommen, weil die Abwehr geschlafen hat", ärgerte sich der SV-Trainer über eine mitentscheidende Phase. So ging der Tabellenzweite mit einer beruhigenden 19:15-Führung in die Pause.

Beim Stande von 21:18 bot sich den SV-Frauen, deren Einstellung ihr Trainer bemängelte, mehrfach die Chance zum Anschlusstreffer. Doch die wiederholten technischen Fehler nutzten die Wittlicher zu einfachen Kontertoren und sich vorentscheidend auf 26:19 absetzte.



"Danach haben wir dann den Kampf völlig eingestellt und sind überrannt worden", kritisierte Koch seine Spielerinnen, die zwar weiterhin mit 24:24 Punkten den sechsten Tabellenplatz der RPS-Oberliga belegen, deren Vorsprung auf die abstiegsgefährdeten Mannschaften aber weiter schmilzt.

"Ich hoffe, die Mädels wollten nur Kraft für das nächste Wochenende sparen, wenn sie zu Hause auf die DJK Marpingen treffen", ließ sich Axel Koch noch zu einer eher scherzhaften Bemerkung hinreißen. Das Spiel gegen den Tabellendritten wird am Samstag, 20 Uhr in der Ignaz-Roth-Halle angepfiffen. Die klare 40:28-Niederlage spiegelte sich aber in seinem Gesicht wider.

Die zweite Frauenmannschaft hat in der Bezirksliga Ost beim HV Ommersheim mit 27:28 (15:13) verloren und belegt mit 10:30-Punkten den vorletzten Platz.

"Wir haben den Kampf völlig eingestellt."

Axel Koch,

SV64-Trainer

Auf einen Blick

SV 64-Torschützinnen: Joline Müller 10/5, Teresa Wolf 4, Nicole Krämer 4, Michaela Both 3, Franzi Herrmann 2, Ina Sohns 2, Laura Witzgall 2, Sarah Witzgall 1. cg