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U21 kämpft um das EM-Ticket und den Traum von Olympia

Düsseldorf. Auf seiner vielleicht letzten großen Mission als Fußball-Trainer ist Horst Hrubesch (63) nicht die leiseste Spur von Stress anzumerken. Zwei Alles-oder-Nichts-Spiele liegen vor dem U21-Nationaltrainer, der Traum von Olympia könnte vorzeitig platzen, doch Hrubesch strahlt pure Zuversicht aus."Wir fahren mit breiter Brust in die Ukraine , wir wollen schon da den Grundstein legen", sagt Hrubesch über die anstehenden Playoffs. sid

Am Freitag (17.30 Uhr/Sport1) in Tscherkassy und Dienstag (18 Uhr/Eurosport) in Essen fällt die Entscheidung, nur der Sieger des Duells fährt zur EM 2015 nach Tschechien und kämpft dort um die begehrten Olympia-Tickets. Für den Verlierer endet der Weg abrupt.

Dass der DFB-Nachwuchs klarer Favorit ist, weiß auch Hrubesch. Ohne Niederlage überstand die deutsche Mannschaft die Qualifikation, doch nun geht es wieder bei null los. "Am Ende geht es nur ums Weiterkommen", sagt der 63-Jährige und lässt keine Zweifel am Erfolg zu: "Wir wissen, was für eine Qualität wir haben. Wir werden nicht überheblich sein, aber wir wollen beide Spiele gewinnen."

Dass ihr Trainer richtig liegt, müssen Kevin Volland, Moritz Leitner, Marc-André ter Stegen und Co. nun gegen die Ukraine beweisen. Erstmals liegt so etwas wie Druck auf den Schultern der U21, das Aus wäre eine herbe Enttäuschung. Zumindest Horst Hrubesch aber bleibt ganz entspannt.