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Trotz Sieg vor Gericht: Wilhelmshaven darf nicht in die Regionalliga

Frankfurt. Der bis in die Bezirksliga abgestürzte SV Wilhelmshaven kehrt trotz seines juristischen Erfolgs über den Weltverband Fifa und den Deutschen Fußball-Bund nicht in die Regionalliga zurück. Das teilte der zuständige Norddeutsche Fußball-Verband (NFV) am Freitag in Frankfurt mit. "Eine Wiedereingliederung in die Regionalliga Nord kann es nicht geben. Die Entscheidung über den Zwangsabstieg war nicht ursächlich für den Abstieg, denn der Verein ist bereits alleine aus sportlichen Gründen abgestiegen", sagte Heiko Petersen als Vorsitzender des Verbandsgericht des NFV. Am Donnerstag gab es ein Gespräch zwischen Verein und Verband. Dabei soll es um einen Schadenausgleich gegangen sein. Agentur

Der bis in die Bezirksliga abgestürzte SV Wilhelmshaven kehrt trotz seines juristischen Erfolgs über den Weltverband Fifa und den Deutschen Fußball-Bund nicht in die Regionalliga zurück. Das teilte der zuständige Norddeutsche Fußball-Verband (NFV) am Freitag in Frankfurt mit. "Eine Wiedereingliederung in die Regionalliga Nord kann es nicht geben. Die Entscheidung über den Zwangsabstieg war nicht ursächlich für den Abstieg, denn der Verein ist bereits alleine aus sportlichen Gründen abgestiegen", sagte Heiko Petersen als Vorsitzender des Verbandsgericht des NFV. Am Donnerstag gab es ein Gespräch zwischen Verein und Verband. Dabei soll es um einen Schadenausgleich gegangen sein.

Der Bundesgerichtshof hatte im September den 2012 von der Fifa verhängten Zwangsabstieg des Ex-Regionalligisten für unwirksam erklärt. Hintergrund des Zwangsabstiegs sind Ausbildungsentschädigungen von 157 000 Euro, die der SV Wilhelmshaven 2008 an zwei argentinische Clubs hätte zahlen müssen. Der SV weigerte sich und ging in einen jahrelangen Rechtsstreit mit den Verbänden. In der Spielzeit 2013/2014 belegte Wilhelmshaven dann in der Regionalliga den 16. Platz.