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Eintracht Frankfurt
Torhüter Trapp muss an der Schulter operiert werden

 Torhüter Kevin Trapp muss lange pausieren.
Torhüter Kevin Trapp muss lange pausieren. FOTO: dpa / Peter Steffen
Frankfurt. Frankfurter wird nicht nur in der Europa League fehlen. sid

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt muss am zweiten Spieltag der Europa League bei Vitória Guimarães (Donnerstag, 21 Uhr/RTL Nitro und DAZN) und bis zum Ende der Hinrunde auf Nationaltorwart Kevin Trapp verzichten. Wie die Hessen mitteilten, hat der 29-Jährige bei einem Zusammenprall mit seinem Mitspieler Makoto Hasebe im Ligaspiel bei Union Berlin (2:1) einen Anriss der Rotatorenmanschette in der linken Schulter erlitten und muss sich deshalb einer Operation unterziehen.

„Das ist leider keine gute Nachricht. Wir wünschen ihm gute Besserung“, sagte Sportdirektor Bruno Hübner: „Unser Vertrauen gilt Frederik Rönnow, der Kevin sicherlich gut vertreten wird.“ Während Hasebe bei der Aktion eine Gehirnerschütterung erlitt und rund eine Woche pausieren muss, kann Trapp erst 2020 wieder mitwirken. Dabei war bei dem Torhüter zunächst „nur“ eine leichte Schulterblessur vermutet worden. Eine Nachuntersuchung bei einem Spezialisten brachte jedoch die bittere Diagnose.

Borussia Mönchengladbach steht in seinem Gastspiel am Donnerstag (18.55 Uhr/DAZN) bei Basaksehir Istanbul, Herzensclub des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, unter Druck. Die Borussen hatten ihr erstes Gruppenspiel zuhause gegen den Wolfsberger AC mit 0:4 verloren. Im Kader des dank üppiger Sponsorenverträge reichen türkischen Vizemeisters stehen prominente Namen wie Demba Ba (34), Robinho (35), Gökhan Inler (35), Martin Skrtel (34), Eljero Elia (32) und Arda Turan (32).



Der VfL Wolfsburg muss zeitgleich beim AS St. Etienne antreten. Für Wölfe-Kapitän Josuha Guilavogui ein besonderes Spiel – der 29 Jahre alte Franzose, seit 2014 beim VfL, wurde in der Nachwuchsakademie des französischen Rekordmeisters ausgebildet. „Das wird einer der besten Momente meiner Karriere“, sagte Guilavogui, er kenne dort im Stadion „jeden Zentimeter“.