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Tennis: Kerber besiegt Venus Williams - Aus für Petzschner

New York. Nach der emotionalen Achterbahnfahrt gegen Venus Williams musste sich Angelique Kerber erst einmal zehn Minuten im Eisbad abkühlen. "Ich weiß eh nicht, wann ich heute schlafen kann", sagte die 24-Jährige, als sie mit schlurfenden Schritten das Podium zur nächtlichen Fragestunde betrat

New York. Nach der emotionalen Achterbahnfahrt gegen Venus Williams musste sich Angelique Kerber erst einmal zehn Minuten im Eisbad abkühlen. "Ich weiß eh nicht, wann ich heute schlafen kann", sagte die 24-Jährige, als sie mit schlurfenden Schritten das Podium zur nächtlichen Fragestunde betrat. Fast drei Stunden lang hatten sich Deutschlands beste Tennis-Spielerin und die siebenmalige Grand-Slam-Siegerin aus den USA in der zweiten Runde der US Open duelliert.Der Vollmond leuchtete hell über der größten Tennis-Arena der Welt, als Kerber 19 Minuten nach Mitternacht Ortszeit ihren Zeigefinger in den New Yorker Nachthimmel streckte. In 2:45 Stunden setzte sie sich mit 6:2, 5:7, 7:5 gegen die zweimalige US-Open-Siegerin durch. In der nächsten Runde wartet Olga Goworzowa aus Weißrussland. Mit 2:4 lag Kerber im dritten Satz zurück, beim Stand von 4:5 trennten sie nur zwei Punkte ihrer Gegnerin von einer Niederlage - doch wieder wusste die Weltranglisten-Sechste in diesem packenden Spiel gegen die -46. eine Antwort. "Bei einem Grand Slam gegen Venus Williams und dann auch noch in New York, das ist schon was Besonderes. Alle waren gegen mich. Ich kann sagen, dass ich stolz darauf bin, dass ich das noch gedreht habe", sagte Kerber.

Für die deutschen Herren endete dieser Tag, an dem der ehemalige Weltranglisten-Erste Andy Roddick (USA) seinen Rücktritt nach den US Open bekannt gab, mit Enttäuschungen. Erwartungsgemäß unterlag Björn Phau dem Weltranglisten-Ersten Roger Federer (Schweiz) mit 2:6, 3:6, 2:6. Philipp Petzschner schied nach einem 3:6, 7:5, 7:5, 4:6, 4:6 gegen Nicolas Almagro (Spanien) aus. Daniel Brands verlor gegen Marin Cilic aus Kroatien mit 3:6, 2:6, 7:5, 6:4, 5:7. dpa

Foto: Stockman/afp