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Superstar Bolt spürt „den Rost“ – Storl bei Olympia-Test geschlagen

 „Ich muss noch mehr arbeiten, aber mit der Zeit wird es gut werden“, sagte Usain Bolt (li.) nach seinen 19,89 Sekunden über 200 Meter beim Diamond-League-Meeting in London. Foto: Penny/dpa
„Ich muss noch mehr arbeiten, aber mit der Zeit wird es gut werden“, sagte Usain Bolt (li.) nach seinen 19,89 Sekunden über 200 Meter beim Diamond-League-Meeting in London. Foto: Penny/dpa FOTO: Penny/dpa
London. Superstar Usain Bolt kann nach der bestandenen Olympia-Generalprobe von London beruhigt nach Brasilien fliegen. "Nun geht's ab nach Rio, meine Titel verteidigen", sagte der jamaikanische Sprinter und twitterte: "Glücklich, das Rennen verletzungsfrei beendet zu haben." Dass den 29-Jährigen bei den Sommerspielen knallharte Konkurrenz erwartet, weiß er ebenso gut wie David Storl . Der Kugelstoß-Europameister aus Leipzig kam beim Diamond-League-Meeting am Samstag trotz Saisonbestweite nur auf Rang drei. sid

Superstar Usain Bolt kann nach der bestandenen Olympia-Generalprobe von London beruhigt nach Brasilien fliegen. "Nun geht's ab nach Rio, meine Titel verteidigen", sagte der jamaikanische Sprinter und twitterte: "Glücklich, das Rennen verletzungsfrei beendet zu haben." Dass den 29-Jährigen bei den Sommerspielen knallharte Konkurrenz erwartet, weiß er ebenso gut wie David Storl . Der Kugelstoß-Europameister aus Leipzig kam beim Diamond-League-Meeting am Samstag trotz Saisonbestweite nur auf Rang drei.

Der zweifache Weltmeister Storl steigerte sich drei Wochen vor Beginn der olympischen Leichtathletik-Wettkämpfe auf 21,39 Meter. Dabei übertraf der 25-Jährige die 21,31 Meter, mit denen er in Amsterdam Europameister geworden war. Freiluft-Weltmeister Joe Kovacs aus den USA setzte sich allerdings mit starken 22,04 Metern vor Hallen-Weltmeister Tom Welsh aus Neuseeland (21,54) durch.

Bolt ließ bei seinem Comeback wenig Zweifel daran, dass er sein drittes olympisches Gold-Triple landen will. "Ich bin noch nicht voll in Form. Ich muss noch mehr arbeiten, aber mit der Zeit wird es gut werden", sagte Bolt nach seinen 19,89 Sekunden. Mit diesem Ergebnis in seinem ersten Saison-Rennen über 200 Meter lieferte er den vom Verband geforderten Leistungsnachweis und steht nun auf Rang fünf der Weltbestenliste. Diese führt LaShawn Merritt (19,74 Sekunden) vor Bolts Dauerrivale Justin Gatlin (19,75/beide USA) an.



Viel Auf die große Show verzichtete der Weltrekordler diesmal. Der Jamaikaner wirkte ernst bei seinem Comeback und war danach - nach eigener Aussage - ganz schön müde. "Ich spürte den Rost. Es war mein erstes Rennen", erklärte er.