| 23:57 Uhr

5:0-Klatsche für die Hessen
Supercup: Bayern siegt ganz locker gegen Frankfurt

Frankfurt/Main. Erstes Pflichtspiel, erster Titel: Bayern Münchens neuer Trainer Niko Kovac hat dank Top-Torjäger Robert Lewandowski eine glanzvolle Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte gefeiert. Ohne große Mühe gewann der Fußball-Rekordmeister am Sonntag den Supercup bei Kovac‘ Ex-Klub Eintracht Frankfurt 5:0 (2:0) – die Revanche für das verlorene Pokalfinale soll der Beginn einer Erfolgsgeschichte sein.

Lewandowski (21./26./54.), dessen Wechselabsichten zuletzt auch Kovac einen Riegel vorgeschoben hatte, schoss die Münchner zwölf Tage vor deren Bundesligastart gegen die TSG Hoffenheim fast im Alleingang zum Sieg. Beim Sieg trafen zudem der eingewechselte Kingsley Coman (63.) und Thiago (85.). Kovac wurde von den 51 500 Zuschauern in der ausverkauften WM-Arena ohne Pfeifkonzert empfangen, vereinzelt war sogar Applaus zu vernehmen. Im Kabinentrakt hatte der 46-Jährige zuvor noch jeden seiner ehemaligen Schützlinge umarmt – und nach Lewandowskis erstem Treffer dann auch aus Respekt eher verhalten gejubelt.

Frankfurts Pokalheld Ante Rebic, der im Finale von Berlin zwei Treffer erzielt und sich nach einer starken WM trotz lukrativer Angebot für eine Zukunft bei der Eintracht entschieden hatte, kam erst in der 64. Minute. Sechs Minuten später hatte Frankfurts Kapitän David Abraham Glück, dass sein eindeutiger Ellenbogenschlag gegen Lewandowski weder von Schiedsrichter Marko Fritz (Korb) noch vom Videoassistenten als rotwürdig eingestuft wurde. In der Schlussphase spielten die Bayern zu zehnt, weil David Alaba sich verletzte und Kovac bereits dreimal gewechselt hatte.

(SID)