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Standpauke fällt aus

Zweibrücken. "Wir haben seit 18 Monaten endlich einmal wieder ein knappes Spiel gewonnen", zog der Zweibrücker Handball-Frauentrainer Axel Koch ein positives Fazit nach einem hart umkämpften Oberligaspiel, das seine Mannschaft am Ende mit 32:31 (13:17) bei der HSG Wittlich gewann (wir berichteten) Von Merkur-Mitarbeiter Christian Gauf

Zweibrücken. "Wir haben seit 18 Monaten endlich einmal wieder ein knappes Spiel gewonnen", zog der Zweibrücker Handball-Frauentrainer Axel Koch ein positives Fazit nach einem hart umkämpften Oberligaspiel, das seine Mannschaft am Ende mit 32:31 (13:17) bei der HSG Wittlich gewann (wir berichteten).Dass die Spielweise seiner Mannschaft den Trainer einige Nerven kostete, gab er allerdings ohne Umschweife zu. Auch dass er sich nach einer ersten Hälfte, die qualitativ durchaus eine Fortsetzung der schwachen Leistung gegen Bretzenheim darstellte, sich eine Pausenansprache ersparte, ließ er nicht unerwähnt.13:17 lag seine Mannschaft zu diesem Zeitpunkt zurück, und war dabei noch gut bedient. Dass Koch mit dieser ungewöhnlichen Maßnahme seine Mannschaft aber scheinbar doch erreichte, zeigte die zweite Hälfte, beziehungsweise die erste Viertelstunde hiervon. Mit der taktischen Maßnahme einer Manndeckung gegen die ehemalige Bundesligaspielerin Tatjana Nykytenko schafften die SV-Frauen schnell den 18:18-Ausgleichstreffer und zogen danach sogar auf 26:21 davon. Dabei sahen die Wittlicher nach 45 Spielminuten noch wie der sichere Sieger aus.Die Berg- und Talfahrt führte in der Schlussphase dann aber wieder abwärts, was so viel bedeutet, dass sich die Gastgeberinnen nun wesentlich besser auf die 5:1-Abwehrformation der Zweibrückerinnen einstellten und ihrerseits Tor um Tor herankamen. Insbesondere Nykytenko blieb dabei stets gefährlich, war schließlich mit neun Toren auch beste Torschützin der Gastgeberinnen. Gute Noten verdiente sich allerdings auch die Zweibrücker Torhüterin Eva Zöllner, die insbesondere in der spannenden Schlussphase ein großer Rückhalt war. Der Siegtreffer fiel dann bereits 90 Sekunden vor dem Schlusspfiff. Wittlich hatte danach, nach einem überhasteten Abschlusses der Zweibrückerinnen, noch zwei Mal die Gelegenheit zum Ausgleich. "Es war letztlich kein tolles Spiel, aber in kämpferischer Hinsicht absolut in Ordnung", bemerkte Axel Koch, der mit seiner Mannschaft nach dem knappen Sieg und 4:4 Punkten gelassen die kommenden Spiele angehen kann. "Kämpferisch war das Spiel absolut in Ordnung."Axel Koch,Trainer der SV-Frauen



Auf einen BlickFür die SV-Frauen trafen: Katharina Leonhardt 7, Alexandra Depta 7, Kathrin Leiner 5/3, Linda Veris 4, Laura Witzgall 4, Katrin Hoffmann 2, Susi Deutschen 2, Sarah Witzgall 1. cg