| 22:16 Uhr

Vorwurf lautet Steuerbetrug
Staatsanwaltschaft fordert fünf Jahre Haft für Xabi Alonso

Fußballstar Xabi Alonso droht wegen einer Steueraffäre großer Ärger.
Fußballstar Xabi Alonso droht wegen einer Steueraffäre großer Ärger. FOTO: Salvatore Di Nolfi / dpa
Madrid. Dem früheren FC-Bayern-Star Xabi Alonso droht eine mehrjährige Haftstrafe. Die spanische Staatsanwaltschaft fordert im Zuge der Ermittlungen wegen Steuerbetrugs fünf Jahre Gefängnis für den 36-Jährigen – sowie zusätzlich eine Geldstrafe in Höhe von vier Millionen Euro, wie gestern aus einer offiziellen Justizmitteilung hervorging. Der spanische Welt- und Europameister, der im vergangenen Jahr seine Karriere beendet hatte, soll von 2010 bis 2012 mehr als zwei Millionen Euro Steuern hinterzogen haben. Von 2009 bis 2014 spielte Alonso bei Real Madrid, anschließend wechselte er nach München.

Dem früheren FC-Bayern-Star Xabi Alonso droht eine mehrjährige Haftstrafe. Die spanische Staatsanwaltschaft fordert im Zuge der Ermittlungen wegen Steuerbetrugs fünf Jahre Gefängnis für den 36-Jährigen – sowie zusätzlich eine Geldstrafe in Höhe von vier Millionen Euro, wie gestern aus einer offiziellen Justizmitteilung hervorging. Der spanische Welt- und Europameister, der im vergangenen Jahr seine Karriere beendet hatte, soll von 2010 bis 2012 mehr als zwei Millionen Euro Steuern hinterzogen haben. Von 2009 bis 2014 spielte Alonso bei Real Madrid, anschließend wechselte er nach München.

Bei den Vorwürfen geht es um Einkünfte aus dem Verkauf von Bildrechten, die über eine Briefkastenfirma auf der Insel Madeira am Fiskus vorbeigeschleust worden sein sollen. Auch gegen Alonsos Steuerberater wird ermittelt.

Unterdessen riet Alonso Robert Lewandowski in einem Interview angesichts der Gerüchte über ein Interesse von Real zum Verbleib bei den Bayern, dort wäre der Pole „am besten aufgehoben. Er kennt den Club, die Liga und gewinnt Titel“.