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Leichtathletik
Weltrangliste entscheidet über Olympia-Teilnahme

Monaco. Leichtathletik-Weltverband ändert Qualifikationsregeln.

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF setzt für die Spiele 2020 in Tokio erstmals bei einer Olympia-Qualifikation hauptsächlich auf seine im kommenden Jahr geplante Weltrangliste. Das teilte die IAAF gestern mit. Demnach entscheidet über die Olympia-Teilnahme der Weltranglistenplatz des jeweiligen Sportlers in seiner Disziplin. Lediglich bei „außergewöhnlichen Leistungen“ könnten Athleten, die sich nicht über die Weltrangliste qualifizieren, auf eine Olympiateilnahme über eine Norm hoffen.

Im vergangenen November hatte die IAAF die Einführung der Weltrangliste angekündigt. Ähnlich wie beim Tennis sollen Sportler Punkte für ihre Leistungen bei Meetings erhalten, abhängig von der Wichtigkeit der Veranstaltungen. Bisher werden die Athleten von den nationalen Verbänden wie dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) auf Grundlage von zuvor bestimmten Nominierungsrichtlinien für ein Großereignis zugelassen. Ausschlaggebend war dabei oft die beste Saisonleistung.