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Fußball
Vogts fordert Ende der Grabenkämpfe

Düsseldorf. Der ehemalige Bundestrainer Berti Vogts hat Kritik an der Führung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) geübt. „Es war ja leider verdient, weil wir es nicht geschafft haben, unsere Tugenden auf den Platz zu bringen“, befand Vogts in seiner Zeitungskolumne für die „Rheinische Post“.

„Aber ich bin mir sicher: Alle vier Teams, die im Halbfinale stehen, hätten wir eigentlich besiegen können. Statt um den Titel zu spielen, gibt es nun Grabenkämpfe im DFB. Liebe Leute, lasst das doch sein!“, schrieb der 71-Jährige.

Vogts empfiehlt den Verantwortlichen, erst einmal ein bisschen Abstand zu gewinnen und die Emotionen runterkochen zu lassen. „Sich jetzt gegenseitig die Schuld zuzuweisen“ sei „weder hilfreich noch des DFB würdig“, erklärte der ehemalige Bundestrainer.