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Deutschland und Türkei bangen
Uefa veröffentlicht heute Bericht über EM-Bewerber

Nyon. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) leitet heute die heiße Phase der Vergabe der EM 2024 ein. Auf ihrer Internetseite wird die Uefa ihren Evaluierungsbericht veröffentlichen, der sich detailliert mit den Bewerbungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und des türkischen Verbandes TFF befasst. sid

Die Bewertung der beiden Kampagnen könnte das Wahlverhalten des Uefa-Exekutivkomitees maßgeblich beeinflussen.

„Wir werden zudem im Sinne der Transparenz zeitgleich die Inhalte unseres Bid Books veröffentlichen, soweit dies rechtlich möglich ist“, sagte DFB-Bewerbungschef Markus Stenger. Auch der Konkurrent aus der Türkei wird eine Version seiner Unterlagen zugänglich machen. Stimmberechtigt bei der Vergabe am kommenden Donnerstag in Nyon sind voraussichtlich 17 Mitglieder des Exekutivkomitees. DFB-Präsident Reinhard Grindel und sein TFF-Amtskollege Servet Yardimci dürfen nicht abstimmen. Gewählt wird geheim mit einem Punktesystem, bei Stimmgleichheit entscheidet Uefa-Chef Aleksander Ceferin.

 „Natürlich haben wir ein Gefühl, eine Idee, wer aktuell eher für den DFB und wer eher gegen unsere Bewerbung stimmen könnte“, sagte Stenger: „Sicher kann man sich bei einer geheimen Wahl aber nie sein.“



Der DFB hofft darauf, dass die Exko-Mitglieder nach objektiven Kriterien entscheiden. „Man kann am Ende des Tages natürlich nie ganz ausschließen, dass in irgendeiner Art und Weise auch politische Interessen eine Rolle spielen können“, sagte Stenger: „Aber wir hoffen darauf, dass die Exko-Mitglieder unabhängig davon entscheiden, was das Beste für den Fußball in ihrem Land und Europa ist. Und das wäre Deutschland.“