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Tennis
Stimmungskrise bei Williams nach Geburt der Tochter

Los Angeles. Tennis-Star Serena Williams (36) hat emotionale Stimmungskrisen in ihrer Rolle als Mutter ihrer elf Monate alten Tochter Alexis Olympia eingeräumt. Die vergangene Woche sei nicht einfach gewesen, schrieb die 23-malige Grand-Slam-Siegerin auf Instagram: „Meistens fühlte ich mich, als ob ich keine gute Mutter sei.“ Williams hatte zuvor ihre Teilnahme am WTA-Turnier in Montréal aus „persönlichen Gründen“ abgesagt. sid

Die 36-Jährige erklärte, sie habe Artikel über „postpartale Stimmungskrisen“ gelesen, die „bis zu drei Jahre anhalten können, wenn sie nicht behandelt werden“. Diese beschreiben Zustände, die nach der Entbindung auftreten können. Sie können von Traurigkeit über Depressionen bis zu schweren psychotischen Erkrankungen führen. Williams war zuletzt in San José in der ersten Runde mit 1:6, 0:6 überraschend deutlich an der Britin Johanna Konta gescheitert. Anschließend hatte sie erklärt: „Ich habe gerade zu viele Dinge in meinem Kopf, um schockiert zu sein.“