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Ruder-EM in Glasgow
Ruder-Achter ohne Probleme direkt ins EM-Finale

Glasgow. Der Deutschland-Achter ist dem sechsten EM-Titel in Folge einen Schritt nähergekommen. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) gewann bei den European Championships in Glasgow seinen Vorlauf in 5:32,830 Minuten souverän vor dem WM-Dritten Italien (5:33,370) und Rumänien (5:57,100).

Die Olympia-Zweiten von Rio zogen damit direkt ins Finale am Sonntag (13.45 Uhr/ZDF) ein. Den zweiten Vorlauf gewannen die Niederlande. Die Rio-Dritten fuhren in 5:36,350 Minuten vor Olympiasieger und Gastgeber Großbritannien (5:38,630) ins Ziel. Großbritannien und Italien müssen am heutigen Freitag (12.30 Uhr) im Hoffnungslauf antreten.

Direkt für das Finale qualifizierte sich der Damen-Vierer ohne Steuerfrau, der als Zweiter hinter Rumänien ins Ziel kam. Stephan Riemekasten (Berlin) und Max Appel (Magdeburg) zogen im Doppelzweier ebenfalls in den Endlauf ein. Die Schwerinerin Marie Louise Dräger muss im Leichtgewichts-Einer in den Hoffnungslauf. Lars Wichert (Hamburg) konnte sich in der gleichen Kategorie bei den Männern als Zweiter hinter Peter Galambos (Ungarn) für das Halbfinale qualifizieren. Der DRV ist nur in neun der 18 Klassen vertreten. Viele Top-Ruderer befinden sich im Trainingslager für die WM im bulgarischen Plowdiw (9. bis 16. September).