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Pressestimmen zu Kerbers Triumph
„Nach Steffi Graf blüht das deutsche Tennis wieder auf“

London. Der Merkur hat internationale Pressestimmen zum Wimbledon-Sieg von Angelique Kerber zusammengestellt.

The Sun (England): „Angelique Kerber kommt aus Deutschland, wo sie Märchen anders erzählen. Das musste auch Serena erfahren. Sportler-Adel und zwei echte Herzoginnen hatten sich versammelt, um die Königin des Centre Courts bei ihrer Rückkehr auf den Thron kein Jahr nach der Geburt ihrer Tochter zu beobachten. Doch nach einer Wende wie bei den Gebrüdern Grimm hat Kerber der US-Amerikanerin ihr Happy End verweigert.“



The Telegraph (England): „Angelique Kerber spielt ein häufig unterschätztes Spiel. Die Vorhand kommt wie mit einer Bratpfanne geschlagen. Aber diese Beine! Kerber ist der ultimative Roadrunner.“

New York Times (USA): „Der Fokus lag auf dem Comeback von Serena. Aber Kerbers Comeback erzählt der Welt auch eine Geschichte: über Beharrlichkeit, die Überwindung von Schwächen. Und darüber, bei einem Wimbledon-Finale gegen einen Gegner von überlegener Kraft und Erfahrung an seinem Plan festzuhalten.“

AS (Spanien): „Kerber war für Williams eine Nummer zu groß. Die Deutsche trumpfte im großen Stil gegen die Tenniskönigin auf, sie war ein Fels auf dem Platz. Nach Steffi Graf 1996 blüht das deutsche Tennis wieder auf.“

Gazzetta dello Sport (Italien): „Angelique ist wieder zurück, Kerber einfach perfekt: Sie demütigt Serena Williams.“