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Fußball-WM in Russland
Lobeshymnen von Fifa-Chef Infantino für Russland

Moskau. Das ultimative Lob für  die russischen WM-Organisatoren kam vom Fifa-Präsidenten höchstpersönlich. „Die beste WM, die jemals stattgefunden hat“, sagte Gianni Infantino.

Den Russen dürften diese Worte wie Öl heruntergegangen sein. „Wir können gut Fußball spielen, und wir können gut Großereignisse von globaler Bedeutung organisieren“, sagte Chef-Organisator Alexej Sorokin zum Abschluss der Titelkämpfe in Moskau.

Die Zahlen sind tatsächlich beeindruckend. Die Stadionauslastung lag bei 98 Prozent. Sieben Millionen Fans besuchten die Fanfeste in den Spielorten, während drei Milliarden Menschen die Partien vor dem Fernseher verfolgten. Russland hat der Fifa ein Produkt geliefert, das sich erstklassig vermarkten ließ.

Stolz waren die Chefs des Fußball-Weltverbandes Fifa und des Organisationskomitees auf eine WM ohne größere Zwischenfälle. Waren im Vorfeld Terroranschläge und gewaltbereite Fans ein Thema, blieben derartige Vorfälle aus. Sorokin machte dies vor allem an der Einführung der Fan-ID, einer Art Ausweis zum visafreien Reisen, und der Zusammenarbeit mit internationalen Geheimdiensten fest.