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Manipulationsskandal in Belgien
Möglicherweise zwei Spiele in Belgien manipuliert

Brüssel. Der massive Betrugsskandal im belgischen Fußball weitet sich aus. Spielmanipulationen, Betrug und Geldwäsche lauten die Vorwürfe der Bundesstaatsanwaltschaft. 29 Personen hat die Polizei festgenommen, wie die Ermittler am gestrigen Donnerstag in Brüssel mitteilten. dpa

Die Staatsanwaltschaft äußerte zudem den Verdacht, dass zwei Erstliga-Partien der Saison 2017/2018 manipuliert worden seien. Es habe sich dabei um Manipulationen im Abstiegskampf zu Gunsten des FC Mechelen gehandelt.

Unter den Festgenommenen befanden sich den Angaben zufolge Spielerberater, Schiedsrichter und andere Verantwortliche. Gegen fünf Menschen wurde Anklage erhoben. In vier Fällen besteht laut Staatsanwaltschaft der Verdacht auf Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation und Korruption. Schlüsselfiguren der mutmaßlichen Affäre sind laut Medien unter anderem die Spielerberater Mogi Bayat und Dejan Veljkovic. Auch Ivan Leko, Coach von Borussia Dortmunds Champions-League-Gegner FC Brügge, musste die Nacht auf Donnerstag in Haft verbringen.