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Füchse stehen im Finale
Füchse stolz auf vierten Finaleinzug

Auch im letzten Jahr trafen die Berliner im Finale der inoffiziellen Klub-WM auf den FC Barcelona. Damals unterlagen die Füchse mit 25:29.
Auch im letzten Jahr trafen die Berliner im Finale der inoffiziellen Klub-WM auf den FC Barcelona. Damals unterlagen die Füchse mit 25:29. FOTO: dpa / Noushad Thekkayil
Doha. Der Erfolg beim Super Globe beschert den Füchsen Berlin fünf Spiele binnen acht Tagen. Zunächst geht es im Finalkracher bei der inoffiziellen WM gegen den FC Barcelona, kurz danach steht schon das Verfolgerduell in der Bundesliga beim Vizemeister an.

Müde, aber voller Vorfreude gehen die Handballer der Füchse Berlin in ihr viertes Finale der inoffiziellen Club-WM in Serie. Wie im Vorjahr trifft der EHF-Pokalsieger im katarischen Doha auf den spanischen Top-Club FC Barcelona. „Das macht uns extrem stolz“, schwärmte Manager Bob Hanning nach dem 26:20-Halbfinalsieg gegen den Gastgeber-Club Al Sadd.

Am heutigen Freitag um 18 Uhr steht dem Hauptstadtclub ein erneuter Kraftakt um den prestigeträchtigen Titel bevor. Auch wenn die Berliner ähnlich wie beim 25:29 in der vergangenen Saison nur Außenseiter gegen die Katalanen sind, streben sie nach 2015 und 2016 den dritten Titelgewinn beim Super Globe an. „Jetzt freuen wir uns auf Barcelona“, sagte der dänische Rückraumspieler Jacob Holm.

Für die Füchse wird es nach dem Bundesligasieg gegen TBV Lemgo am vergangenen Sonntag und den Erfolgen in Doha über Mannschaften aus Brasilien und Katar bereits das vierte Spiel binnen sechs Tagen. Und das Mammutprogramm ist damit noch längst nicht abgeschlossen: Am Sonntagmittag folgt bereits das Bundesliga-Verfolgerduell bei den Rhein-Neckar Löwen. „Wer ein Spiel so ansetzt, bestimmt auch das Ergebnis“, schimpfte Hanning diese Woche im „Mannheimer Morgen“. „Eigentlich müsste ich die A-Jugend schicken. Aber das machen wir natürlich nicht.“



Es habe eine Anfrage gegeben, das Spiel zu verlegen, sagte Volker Zerbe, der sportliche Leiter der Berliner. „Aber letztendlich hat es wohl nicht hingehauen aufgrund der Hallenkapazitäten, insofern mussten wir dem dann zustimmen“, monierte Zerbe. Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann hatte dagegen überrascht auf die Verärgerung der Berliner reagiert. „Weder von den Füchsen Berlin noch von der Handball-Bundesliga ist an uns der Wunsch herangetragen worden, diese Begegnung zu verlegen“, sagte sie.

Doch vor der Konzentration auf das Duell beim Vizemeister soll erstmal der dritte Super Globe her. „Wir waren alle ein bisschen müde“, räumte Linksaußen Bjarki Ellison nach dem Halbfinalerfolg ein und fügte hinzu: „Jetzt müssen wir Kräfte sammeln und Video schauen für Freitag.“

Nicht mit dabei sein wird aller Voraussicht nach Christoph Reißky. Wie schon am Vortag erwischte es nach Kevin Struck den nächsten Youngster im Füchse-Team. Kurz vor Schluss musste Reißky verletzt das Feld verlassen. „Das ist extrem bitter für Christoph und uns, er wird hier vor Ort sofort untersucht und wir müssen die Ergebnisse abwarten“, sagte Bob Hanning. Struck trat nach seinen gerissenen Bändern im Sprunggelenk bereits die Heimreise an.