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Roten Teufel spielen Remis
Kaiserslautern verpasst trotz Überlegenheit zweiten Saisonsieg

Lukas Spalvis traf immerhin noch zum Ausgleich für die Roten Teufel.
Lukas Spalvis traf immerhin noch zum Ausgleich für die Roten Teufel. FOTO: dpa / Peter Steffen
Aspach. Die 3. Liga wird für den 1. FC Kaiserslautern ein Kraftakt. Diese Erkenntnis mussten die Pfälzer schon im zweiten Saisonspiel machen.

Schon am 2. Spieltag ist der 1. FC Kaiserslautern in der harten Drittliga-Realität angekommen. Das 1:1 (1:1) bei der SG Sonnenhof Großaspach machte am Samstag deutlich, dass die Mission Wiederaufstieg für den Zweitliga-Absteiger alles andere als ein Selbstläufer wird. „Solche Spiele werden öfter auf uns zukommen“, stellte FCK-Kapitän Florian Dick nach dem ersten Drittliga-Auswärtsspiel der Vereinsgeschichte vor 9500 Zuschauern fest.

Spielerisch waren die von rund 5000 FCK-Fans angetriebenen Pfälzer zwar klar überlegen, doch fanden sie in der Offensive gegen aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber lange Zeit kaum Lösungen. Weil zudem Timo Röttger in der 24. Minute das fatale Stellungsspiel von Lauterns Torwart Jan-Ole Sievers ausnutzte und diesen vom Strafraumeck mit einem Lupfer überwand, mussten die Roten Teufel bei hochsommerlichen Temperaturen auch noch einem Rückstand hinterher rennen. Immerhin gelang Lukas Spalvis (39.) noch vor der Pause der Ausgleich.

Trotz der Hitze betrieben die Lauterer bis zum Ende enormen Aufwand, konnten sich aber nicht mehr belohnen. „Wir hatten alles im Griff. In der zweiten Halbzeit hat einfach auch ein bisschen Glück gefehlt“, sagte Spalvis. Torwart Sievers räumte allerdings ein: „Wir hatten mehr Ballbesitz, aber kaum klare Chancen.“



Nach dem Auftakterfolg über 1860 München und der schier grenzenlosen Euphorie im Umfeld stellte der erste Punktverlust für den FCK den ersten kleinen Dämpfer dar. Dennoch befand Trainer Michael Frontzeck: „Ich kann mit dem 1:1 leben. Es war für alle beteiligten ein anstrengender Nachmittag. Jetzt gilt es zu regenerieren.“ Bereits am morgigen Dienstagabend (19 Uhr) können die Roten Teufel zuhause gegen Preußen Münster für das nächste Erfolgserlebnis sorgen.