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Pressestimmen zu Frankreichs WM-Titel
In Frankreich sind jetzt alle Superlative erlaubt

Paris. Die SZ hat internationale Pressestimmen nach Frankreichs WM-Triumph zusammengestellt.

L’Équipe (Frankreich): „Wir werden den Männern von Didier Deschamps niemals genug dafür danken können, dem Land dieses verzauberte Intermezzo geschenkt zu haben, diese vier Wochen, von denen wir hoffen, dass sie ewig dauern – nach einer Zeit, die von den Anschlägen gebeutelt war, darunter dem vom 13. November 2015 an den Toren des Stade de France.“



Le Figaro (Frankreich): „Alle Superlative sind erlaubt. Es ist nicht nur ein Team, sondern ein ganzes in die Trikolore-Fahne gehülltes Volk, das sich heute als Weltmeister fühlt.“

Les Echos (Frankreich): „Wie feiert man am besten den 20. Jahrestag der ersten von den Blauen gewonnenen Weltmeisterschaft? Indem man eine zweite holt!“

Dernières Nouvelles d’Alsace (Frankreich): „Sie sind die Nachkommen alter, im Boden dieses Landes fest verankerter Linien oder haben ihre Wurzeln im Togo oder in Kamerun, und das alles ergibt hervorragende Franzosen. All das macht Frankreich und seinen Reichtum aus. Ob es einem gefällt oder nicht, diese Nationalmannschaft ist auch ein Spiegelbild und dieses Bild der Gemeinschaft, das sie uns zeigt, ist erfreulich.“

Index (Kroatien): „Kroatien ist für uns die Nr. 1 der Welt, weil: Die Nr. 1 definiert sich nicht allein über die Trophäe, sondern durch die Fähigkeit und die Kraft, sich aus den dunkelsten Momenten seines sportlichen Lebens zu befreien und bis zur Spitze zu kommen“.

The Sun (England): „Kylian Mbappé und die jungen Franzosen können nach dem überwältigenden WM-Triumph 2018 noch jahrelang herrschen.“

The Guardian (England): „Wille, Geschicklichkeit und eine sorgfältige Coaching-Schablone haben eine Mannschaft geschmiedet, deren schiere Jugendlichkeit den Rest der Welt erschrecken sollte.“

El País (Spanien): „Modrics Team, das beste des Turniers, war überlegen, bis es durch zwei umstrittene Schiedsrichterentscheidungen und das endgültige Durchstarten von Mbappé zugrunde gerichtet wurde.“