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Pressestimmen zur Tour de France
Ein „blitzsauberer Reklame-Held“ erobert die Tour

Paris. Der Merkur hat Reaktionen der internationalen Presse nach dem Tour-de-France-Sieg des Walisers Geraint Thomas vom Team Sky am Sonntag zusammengestellt.

Le Parisien (Frankreich): „Thomas – Prinz von Wales. Der Sieger von 2018 sorgt wegen seiner Freundlichkeit und seiner Gutmütigkeit für Übereinstimmung im Peloton. Und Wales verehrt ihn nunmehr.“



L’Équipe (Frankreich): „Der erste aus Wales stammende Sieger der Tour erlaubt es der Mannschaft von Sky, den sechsten Erfolg bei sieben Ausgaben (der Tour) zu erringen.“

Mirror (England): „Mit dem sechsten britischen Sieg in sieben Jahren bei dem Top-Ereignis des Radsports ist der Waliser der blitzsaubere Reklame-Held, den der Sport braucht.“

Telegraph (England): „Man brauchte keine Marktforschung, um ihnen zu sagen, dass sie in Frankreich derzeit nicht geliebt werden können, da viele Franzosen Froome zum Objekt ihres Spotts machten. Aber ein neuer walisischer Volksheld hat den Durchbruch geschafft, um dem Sky-Team eine neue Geschichte zu geben. Thomas hat ihnen zu etwas Frieden verholfen, aber nicht zu einer langfristigen Garantie für ein ruhiges Leben.“

Repubblica (Italien): „Es war die Tour der Rauchbomben, der Beleidigungen Froomes, der Tränengase, der Pfeffersprays, der Fans ohne Regeln. Dennoch war es noch die Tour, und deshalb ist Geraint Thomas zu Recht die Person des Jahres.“

Tagesanzeiger (Schweiz): „Die vielleicht spannendste Facette von Sieger Thomas ist jene, dass er den Erfolg nicht suchte, sondern sich dieser eher als Folge seines konsequenten Weges einstellte.“