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Tabuthema
Ex-Lauterer Strasser wirbt um Verständnis für Krankheitsfall

Kaiserslautern. Jeff Strasser hat nach seinen überstandenen Herzrhythmusstörungen für mehr Verständnis für gesundheitliche Probleme bei Fußball-Trainern geworben. Er forderte in einem Interview des „Kicker“, „dass auch Trainer wie alle anderen Menschen mal krank sein können und dürfen, aber genauso wieder vollständig gesund werden“.

Der 44 Jahre alte Luxemburger hatte im Januar in der Halbzeit der Zweitliga-Partie seines damaligen Clubs 1. FC Kaiserslautern beim SV Darmstadt 98 ins Krankenhaus gebracht werden müssen.

„Nachdem, was leider im Januar passiert ist, war ich eine längere Zeit krankgeschrieben, seit Mai nicht mehr. Die ersten vier Wochen hatten sich damals gesundheitlich nicht so toll angefühlt, danach ging es stetig bergauf“, sagte Strasser. Beim FCK wurde er durch Michael Frontzeck abgelöst, der Traditionsverein stieg dennoch in die 3. Liga ab. Strasser arbeitet inzwischen wieder bei seinem Ex-Club Fola Esch in Luxemburg.

„Ich bin ja nicht der Erste, der mal krankgeschrieben war“, erklärte Strasser und verwies auf die kürzliche Auszeit von Freiburgs Cheftrainer Christian Streich wegen seiner Rückenprobleme.