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Fecht-WM in China
Deutsche Fechter erleben erneute Enttäuschungen

Wuxi. Den deutschen Fechtern droht nach dem Doppel-K.o. von Wuxi die erste WM seit 1971 ohne Medaillengewinn. „Wir sind sehr enttäuscht, dass beide Teams im Viertelfinale verloren haben“, kommentierte Sportdirektor Sven Ressel das 43:45 der Säbelherren gegen Europameister Ungarn und das 36:45 des Damendegen-Teams gegen Gastgeber China.

Die praktisch letzte Chance hat Deutschland im Damenflorett: Der WM-Vierte von Leipzig 2017 erreichte mit einem 45:21 gegen Hongkong das Viertelfinale und trifft heute auf Frankreich.

Gerade das Säbelduell zwischen Benedikt Wagner, Richard Hübers und Matyas Szabo und den Ungarn verlief dramatisch – mit dem schlechten Ende für die Deutschen, die letztmals 2015 in Moskau als Dritte eine WM-Medaille gewonnen hatten. 15:8, 20:13, 35:32 und 40:36 führte das Team, in dem Europameister Max Hartung nicht eingesetzt wurde. Es reichte nicht.