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Spitzentreffen beim DFB soll die U21-Trainerfrage klären

Frankfurt. Bei einem Spitzentreffen mit Bundestrainer Joachim Löw und Sportdirektor Matthias Sammer (Foto: dpa) will der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger, einen Schlussstrich unter die zähe Personaldebatte um den neuen U21-Nationaltrainer ziehen

Frankfurt. Bei einem Spitzentreffen mit Bundestrainer Joachim Löw und Sportdirektor Matthias Sammer (Foto: dpa) will der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger, einen Schlussstrich unter die zähe Personaldebatte um den neuen U21-Nationaltrainer ziehen. Ob danach Rainer Adrion (Foto: dpa), Heiko Herrlich oder ein Kompromisskandidat den deutschen Fußball-Nachwuchs betreuen wird, ist aber vorerst offen. "Es gibt noch keinen genauen Termin. Fragen sie mich am Freitag", bestätigte Sammer gestern das bevorstehende Treffen mit Zwanziger und Löw und deutete immerhin eine rasche Lösung an. Zwanziger wollte sich nicht zu der langwierigen Trainersuche äußern. "Es gibt im Moment dazu nichts Neues", hieß es aus seinem Büro. Eine baldige Entscheidung muss im Interesse aller Beteiligten beim DFB liegen. Zwei Monate nach der Trennung von Dieter Eilts wirft die anhaltende Diskussion kein gutes Licht auf die Entscheidungsstrukturen des Verbandes. Zudem steht schon am 10. Februar in Irland das erste Länderspiel des Jahres für die U21 an. Wie wichtig eine intensive und detaillierte Planung der Vorbereitung auf Turniere ist, hatte Löw noch einmal in seiner Bilanz des EM-Jahres 2008 deutlich gemacht. Am Donnerstag war der Bundestrainer für eine Stellungnahme vorerst nicht zu erreichen. Aus seiner Präferenz für Adrion, mit dem er in seiner Zeit beim VfB Stuttgart Ende der 90er Jahre als Assistent gearbeitet hatte, macht Löw ohnehin kein Geheimnis. Am Dienstag verdeutlichte Teammanager Oliver Bierhoff nochmals die Haltung der sportlichen Führung. "Er wäre schon unser Wunschkandidat." Dass Nachwuchsfachmann Adrion beim VfB unter Vertrag steht und die Schwaben dadurch im Lizenzstreit mit DFB und DFL um ihren Teamchef Markus Babbel plötzlich ein "Ass" im Ärmel halten, brachte die Löw-Strategie ins Wanken - und Sammer-Kandidat Herrlich überhaupt erst wieder ins Rennen.dpa