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Skispringer Freund beweist starke Nerven und feiert Weltcupsieg

Lillehammer. Severin Freund hat am Samstag beim Geduldsspiel in Lillehammer eiserne Nerven bewiesen und den 19. Weltcupsieg seiner Karriere gefeiert. Der Skisprung-Weltmeister setzte sich in nur einem Durchgang, der wegen diverser Windunterbrechungen mehr als zwei Stunden andauerte, mit 94,5 Meter um 0,1 Punkte vor Kenneth Gangnes durch. dpa/sid

Der Norweger kam auf 95,5 Meter. "Ich war überrascht, als die 1 aufleuchtete", gestand Freund: "Einige Konkurrenten sind ja weiter gesprungen. Aber Skispringen ist heute eben ein ganz schönes Rechenexempel." Bundestrainer Werner Schuster war es egal. "Das ist natürlich eine tolle Sache. Severin hat unglaublich gekämpft in der Luft", lobte er seine Nummer eins.

Beim zweiten Springen des Weltcup-Wochenendes verpasste Freund gestern einen erneuten Podestplatz dagegen knapp. Der 27-Jährige aus Rastbüchl musste sich mit dem fünften Rang begnügen, behielt aber das Gelbe Trikot des Gesamtführenden im Weltcup. Den ersten Sieg seiner Karriere holte der Franzose Gangnes vor Peter Prevc (Slowenien) und Johann Andre Forfang (Norwegen).