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Ski-Rennfahrer Aksel Lund Svindal gewinnt den Super-G

Whistler. "Elch" Aksel Lund Svindal hat die Domäne der Norweger im olympischen Super-G fortgesetzt. Der zweimalige Gesamtweltcupsieger gewann am Freitag in Whistler und setzte damit die Erfolgsserie des alpinen Rekord-Olympioniken Kjetil Andre Aamodt fort, der 2006 zum dritten Mal Olympiasieger in dieser Disziplin geworden war

Whistler. "Elch" Aksel Lund Svindal hat die Domäne der Norweger im olympischen Super-G fortgesetzt. Der zweimalige Gesamtweltcupsieger gewann am Freitag in Whistler und setzte damit die Erfolgsserie des alpinen Rekord-Olympioniken Kjetil Andre Aamodt fort, der 2006 zum dritten Mal Olympiasieger in dieser Disziplin geworden war. Für den 27-jährigen Svindal war es nach Silber in der Abfahrt das zweite olympische Edelmetall. Ebenfalls zum zweiten Mal stand Bode Miller (USA) auf dem Podest. Der 32-Jährige gewann 28/100 Sekunden zurück Silber, Bronze ging an Millers Landsmann Andrew Weibrecht. "Man muss Gas geben, Spaß haben und locker sein", sagte Svindal. Stephan Keppler (Ebingen) schied aus. Schon im oberen Teil der 2224 Meter langen Dave-Murray-Strecke verlor er 85/100, ein wenig später schied er nach mehreren Fahrfehlern aus. Ausnahmekönner Svindal, Alpin-Liebling der zweimaligen Whistler-Medaillengewinnerin Julia Mancuso (USA), reite sich in der seit 1988 olympischen Disziplin in eine Reihe großer Namen ein. Hermann Maier (Österreich), Markus Wasmeier (Schliersee) und eben "Mr. Super-G" Aamodt waren Vorgänger des Parade-Technikers. Und die beiden trafen sich gleich beimTV-Interview im Zielraum, wo die Österreicher ihre nächste Speedschlappe hinnehmen mussten. Kein Austria-Fahrer kam unter die Top 10.Erschöpft hatte sich Miller im Ziel auf seine Ski-Stöcke gestützt - mit Startnummer 11 hatte er in der Sonne in Whistler Zweifel, dass es für eine Medaille reichen würde. "Ich hatte das Gefühl, dass die Geschwindigkeit fehlte." Und er sollte recht behalten, denn Svindal spielte seine technischen Stärken im unteren Teil aus. Dennoch war es auch für den Amerikaner wieder ein Erfolg, denn 2006 in Turin wurde er zwar in der Disco, aber nicht auf dem Podest gesehen. dpa