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Ski nordisch: Rydzek holt Olympia-Ticket, Ackermann kann hoffen

Chaux-Neuve. Olympia-Ticket für Johannes Rydzek, neue Hoffnung für Ronny Ackermann: Der Weltcup der nordischen Kombinierer im französischen Chaux-Neuve brachte wie erwartet eine Vorentscheidung bei der Besetzung des Olympia-Teams

Chaux-Neuve. Olympia-Ticket für Johannes Rydzek, neue Hoffnung für Ronny Ackermann: Der Weltcup der nordischen Kombinierer im französischen Chaux-Neuve brachte wie erwartet eine Vorentscheidung bei der Besetzung des Olympia-Teams. In Abwesenheit der daheim trainierenden Vancouver-Fahrer Tino Edelmann (Zella-Mehlis), Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt) und Eric Frenzel (Oberwiesenthal) etablierte sich Rydzek beim Doppelsieg des Norwegers Magnus Moan mit den Plätzen neun und sechs eindeutig als vierter Mann und erhielt von Trainer Andreas Bauer gestern die Olympia-Garantie. "Ich will den Entscheidungsgremien zwar nicht vorgreifen, aber unsere Empfehlung lautet, Johannes als vierten Mann zu nominieren", sagte Bauer und lobte den Auftritt des 18-Jährigen. Rydzek selbst war glücklich. "Jedes Kind träumt davon, bei Olympia dabei sein zu können. Und jetzt erfüllt sich dieser Traum", jubelte der Allgäuer. Mit dem Ticket für Rydzek wächst der Druck auf die drei Routiniers Sebastian Haseney (Zella-Mehlis), Georg Hettich (Schonach-Rohrhardsberg) und Ackermann (Dermbach). Nur einer aus dem Trio kann als fünfter Mann nachnominiert werden. Und da kann der viermalige Weltmeister Ackermann wieder hoffen. In Chaux-Neuve war er hinter Rydzek zweimal zweitbester Deutscher, auch wenn die Plätze 22 und 18 immer noch weit von der DOSB-Norm entfernt sind. Doch ein Formanstieg des Thüringers ist unverkennbar. Wenn keiner mehr die hohen internen Normen erfüllt, entscheidet der Trainerstab. Und bei dem dürfte Ackermann dank Formanstieg die besten Karten haben. dpa