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Ski-Alpin-Saison beginnt am Wochenende in Sölden

Sölden. Mit zwei Olympiasiegerinnen und einer Weltmeisterin an der Spitze des Aufgebots wollen die deutschen Alpinen zum Start des WM-Winters am kommenden Wochenende die lange Durststrecke in Sölden beenden

Sölden. Mit zwei Olympiasiegerinnen und einer Weltmeisterin an der Spitze des Aufgebots wollen die deutschen Alpinen zum Start des WM-Winters am kommenden Wochenende die lange Durststrecke in Sölden beenden. In ihrer Spezialdisziplin Riesenslalom zählen die Goldmedaillengewinnerin aus Vancouver, Viktoria Rebensburg, und Weltmeisterin Kathrin Hölzl auf dem österreichischen Gletscher zu den Kandidaten für das Podest. Dort stand Martina Ertl 2003 als letzte deutsche Skirennfahrerin.Doppel-Olympiasiegerin Maria Riesch will auf 3000 Metern Höhe erstmals in Sölden in die Top Zehn fahren. "Zwar schätze ich mich im Slalom momentan noch deutlich stärker ein als im Riesenslalom, doch ich hoffe, meine gute Startnummer unter den Top sieben auch für ein gutes Ergebnis nutzen zu können", sagte Riesch. Bessere Aussichten haben die Disziplin-Weltcup-Gewinnerin Hölzl und Rebensburg. "Unser Ziel ist es, mit guten Leistungen vordere Platzierungen zu belegen", sagte der neue Damen-Bundestrainer Thomas Stauffer, der zudem Susanne Riesch, Lena Dürr auch die lange verletzte Carolin Fernsebner nominierte. Die 23-Jährige hatte sich im Dezember 2008 in beiden Knien Kreuzbänder in beiden Knien.Auch Neureuther startet Hölzl will in dem Winter, in dem die WM in Garmisch-Partenkirchen im Februar den Saisonhöhepunkt bildet, gut starten. "Ich fühle mich fit", sagte die Bischofswiesenerin, die im Sommer von einer Muskelerkrankung immer wieder gebremst wurde. Bei den Herren streben Felix Neureuther und Fritz Dopfer die Top 30 an. Erfahrung soll Junioren-Vizeweltmeister Stefan Luitz sammeln. 2010 belegten Hölzl und Rebensburg die Plätze sieben und acht; bei den Herren kam Dopfer als einziger Starter nicht ins Finale. dpa