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Ski alpin: Deutsche Frauen fahren in Flachau hinterher

Flachau. Wolfgang Maier sah mitgenommen aus nach dem Weltcup-Slalom der Frauen in Flachau , bei dem die deutschen Ski-Rennläuferinnen nur Statisten waren. Auf die Frage, was dies denn für die WM zu bedeuten habe, flüchtete sich der Alpin-Direktor des Deutschen Skiverbandes (DSV) in Galgenhumor: "Dann muss ich starten." Beste Deutsche in Flachau , früher ein Lieblingsort nicht nur von Maria Höfl-Riesch, war Barbara Wirth (Lenggries) auf Rang 22. Bisher hat nur Viktoria Rebensburg die Norm für die WM in Vail/Beaver Creek im US-Bundesstaat Colorado (2. bis 15. Februar) erfüllt.Der Slalom in Flachau war der sechste in dieser Saison. sid

Das beste Resultat war ein 18. Rang von Christina Geiger (Oberstdorf). "Das hat es schon lange nicht mehr gegeben", sagte Maier und sprach von "Unvermögen". Zur WM will Maier aber neben Rebensburg trotzdem noch zwei, drei Läuferinnen mitnehmen.

Überraschend kommt die Misere nicht. Nur wird sie jetzt, da die zurückgetretene Maria Höfl-Riesch nicht mehr als "Schutzschild" (Maier) dienen kann, für jeden erkennbar. In den vergangenen fünf Jahren etwa gewann außer Höfl-Riesch und Rebensburg nur Lena Dürr einen Weltcup-Wettbewerb. Im Moment wäre Maier schon zufrieden, würden sich seine Läuferinnen den Top 15 annähern.