| 23:17 Uhr

Schwächephase bleibt ohne Folgen

 Nach ihren neun Toren bei der HSG Oberthal/Hirstein belegt die Kreisläuferin des SV 64, Kathrin Leiner (hier ein Archivbild), mit 113 Treffern Platz sechs in der Torschützenliste. Foto: pma/mw
Nach ihren neun Toren bei der HSG Oberthal/Hirstein belegt die Kreisläuferin des SV 64, Kathrin Leiner (hier ein Archivbild), mit 113 Treffern Platz sechs in der Torschützenliste. Foto: pma/mw
Zweibrücken. Von der 27:40-Heimniederlage gegen die HSG Wittlich präsentierten sich die Handball-Frauen des SV 64 Zweibrücken am Samstag im Oberligaspiel beim Aufsteiger FSG Oberthal/Hirstein von seiner besten Seite. Die Mannschaft von Trainer Axel Koch siegte mit 33:28 (17:12), womit sie sich mit 15:15-Punkten auf dem neunten Tabellenplatz festgesetzt hat Von Merkur-Mitarbeiter Christian Gauf

Zweibrücken. Von der 27:40-Heimniederlage gegen die HSG Wittlich präsentierten sich die Handball-Frauen des SV 64 Zweibrücken am Samstag im Oberligaspiel beim Aufsteiger FSG Oberthal/Hirstein von seiner besten Seite. Die Mannschaft von Trainer Axel Koch siegte mit 33:28 (17:12), womit sie sich mit 15:15-Punkten auf dem neunten Tabellenplatz festgesetzt hat. Gleichzeitig nahmen die 64er Revanche für die 28:30-Hinspielniederlage.Dabei erfolgte das Derby aus Zweibrücker Sicht holprig. Denn die Zweibrückerinnen vergaben einige klare Torchancen. In ihrer stärksten Phase vermochten sie sich dann allerdings zwischen der 8. und 15. Minute, vom 6:6-Zwischenstand auf 12:7 abzusetzen. "Katrin Hoffmann hat hier hervorragend vorbereitet, die Abschlüsse kamen hauptsächlich von Katharina Leonhardt und Kathrin Leiner", resümierte SV-Trainer Koch diese entscheidende Phase. Die mit nunmehr 113 Toren an sechster Position der Oberliga-Torschützenliste geführte Kathrin Leiner wurde von SV-Trainer Axel Koch zunächst auf der rechten Rückraumposition und rückte später an den Kreis.Obwohl die SV-Abwehr in den folgenden Minuten Probleme mit Rückraumspielerin Lilli Weidel und Kreisläuferin Nina Kannengießer hatte, behaupteten die Gäste nach 30 Spielminuten beim 17:12-Halbzeitstand dennoch ihre Fünf-Tore-Führung. Anders als in den letzten Spielen verloren die Zweibrückerinnen nach der Halbzeitpause nicht ihren Rhythmus, sondern knüpften an die Leistungen der ersten Halbzeit an. "Da sind wir wirklich ungewöhnlich gut gestartet", freute sich Koch über die schnelle 21:14-Führung. Als die Gäste im Zuge des sicheren Vorsprungs eine kleine Verschnaufpause einlegten, kamen die Gastgeberinnen noch einmal bedrohlich auf 20:22 heran. Dass es nicht noch enger wurde, war auch der Tatsache geschuldet, dass die Oberthalerinnen von ihren 13 Siebenmeterchancen nur fünf verwandelten. Fünf Siebenmeter parierte Torhüterin Eva Zöllner. Der Sieg war gesichert, dass sich die 64erinnen wieder fingen und durch einen Zwischenspurt auf 26:21 davonzogen. "In der Schlussphase habe ich dann noch ein bisschen experimentiert und verschiedene Konstellationen ausprobiert", war Axel Koch nach dem Spiel durchaus zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. "Der Sieg war auf jeden Fall verdient". Mit Ausnahme von Franzi Herrmann, die wegen Knieschmerzen nicht mitspielen konnte, trugen sich alle Zweibrückerinnen in die Torschützenliste ein. Ein besonderes Lob hatte Koch für seine drei Leistungsträgerinnen Kathrin Leiner, Katharina Leonhardt und Katrin Hoffmann parat. Und der Trainer freute sich über jeweils drei Tore der Nachwuchsspielerinnen Sarah Witzgall und Nicole Krämer. "Katrin Hoffmann hat hervorragend gearbeitet."Axel Koch,SV64-Trainer



Auf einen BlickSV64-Torschützinnen: Kathrin Leiner 9/2, Katharina Leonhardt 7/1, Alexandra Depta 3/1, Sarah Witzgall 3, Nicole Krämer 3, Denise Krämer 2, Laura Witzgall 2, Michaela Both 1, Katrin Hoffmann 1, Marion Weick 1, Sarah Herl 1. cg