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Schaaf muss mit Hannover in sein altes Wohnzimmer nach Bremen

Hannover. Die Rückkehr in sein altes Wohnzimmer hat sich Thomas Schaaf anders vorgestellt. Der Trainer des abgeschlagenen Tabellenletzten Hannover 96 muss an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Bremer Weserstadion unbedingt Punkte holen. Agentur

Auch der SV Werder steckt mitten im Abstiegskampf. Doch trotz der sportlichen Brisanz dürften die Bremer Fans ihren Ex-Trainer nicht mit Pfiffen empfangen.

"Werder ist kein Endspiel", erklärte Schaaf und versuchte, den Druck von seinem Team zu nehmen: "Noch sind 30 Punkte zu vergeben." Doch bei einer Niederlage würden die realistischen Chancen auf den Klassenverbleib weiter sinken. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf die Bremer, die auf Rang 15 der Bundesliga stehen. Daher zählen für Schaaf an seiner früheren Wirkungsstätte nur drei Punkte. "Dann hätten wir Tuchfühlung zu den anderen Teams", erklärte der 54-Jährige, der insgesamt 41 Jahre in Bremen aktiv war.