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Savchenko und Szolkowy kämpfen um viertes WM-Gold

Nizza. Der Weg zu Titel Nummer vier wird für Aljona Savchenko und Robin Szolkowy bei der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft in Nizza keine Vergnügungsreise. Die Vorzeichen sind alles andere als gut: Den letzten Wettkampf bestritten die Paarläufer vor drei Monaten, zudem kämpften die Chemnitzer lange mit den Folgen eines Sturzes

Nizza. Der Weg zu Titel Nummer vier wird für Aljona Savchenko und Robin Szolkowy bei der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft in Nizza keine Vergnügungsreise. Die Vorzeichen sind alles andere als gut: Den letzten Wettkampf bestritten die Paarläufer vor drei Monaten, zudem kämpften die Chemnitzer lange mit den Folgen eines Sturzes. "Wir haben drei Mal verdient gewonnen, aber das heißt nicht automatisch, dass wir ein Abonnement haben", betont Trainer Ingo Steuer vor Beginn der Titelkämpfe im Süden Frankreichs. Vier Mal WM-Gold im Paarlauf gewannen nur Maxi Herber und Ernst Baier von 1936 bis 1939 für Deutschland.Nur hauchdünn besiegten die viermaligen Europameister aus Sachsen ihre großen Widersacher, Tatjana Wolososchar und Maxim Trankow, im Dezember beim Grand-Prix-Finale. Als Savchenko sich dann im Januar beim Versuch des waghalsigen dreifachen Wurfaxels eine Oberschenkelverletzung zuzog, war der Weg frei für den ersten EM-Triumph der Russen. "Wir werden voll angreifen", kündigt Szolkowy für das Kurzprogramm morgen an.

Das deutsche Ausnahmepaar kämpfte lange mit den Folgen des Sturzes, zudem brach dabei der Schaft des Schlittschuhs seiner Partnerin. Der neue bereitete Probleme, war zu hart für die Sprünge. "Das hat Kraft und Nerven gekostet", gibt Trainer Steuer zu. Trotzdem wollen sie den Wurfaxel riskieren, den die Konkurrenz nicht beherrscht. dpa