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Rutschpartie auf Platz sechs

Natalie Raber (links) reihte sich in die SV-64-Torschützenliste gegen Wittlich ein. In dieser Szene kommt die Abwehrspielerin des Tabellenführers, Sina Meeth (Nummer 5), zu spät. Foto: mw
Natalie Raber (links) reihte sich in die SV-64-Torschützenliste gegen Wittlich ein. In dieser Szene kommt die Abwehrspielerin des Tabellenführers, Sina Meeth (Nummer 5), zu spät. Foto: mw
Zweibrücken. Durch die 28:33 (15:17)-Heimniederlage im Oberligaspitzenspiel gegen den Tabellenführer HSG Wittlich (wir berichteten) haben die Handballfrauen des SV 64 Zweibrücken vorerst den Anschluss an die Spitzenmannschaften verpasst

Zweibrücken. Durch die 28:33 (15:17)-Heimniederlage im Oberligaspitzenspiel gegen den Tabellenführer HSG Wittlich (wir berichteten) haben die Handballfrauen des SV 64 Zweibrücken vorerst den Anschluss an die Spitzenmannschaften verpasst. Mit 13:9-Punkten ist die Mannschaft von Trainer Axel Koch wegen des schlechteren Torverhältnisses gegenüber Marpingen und Friesenheim auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht.Tabellenführer HSG Wittlich profitierte am Samstagabend in der Zweibrücker Ignaz-Roth-Halle vom Zweibrücker Wurfpech und von der Qualität ihrer überragenden Spielerinnen, der früheren Bundesligaspielerin und Torjägerin Tatjana Nykytenko sowie Maria Flesch.

Schnell zogen die Gäste auf 6:2 weg. "Da haben wir unglücklich agiert", stellte der SV-Trainer fest, der seiner Abwehr "eine ordentliche Leistung" attestierte. "Leider ist es uns nicht gelungen, die überragenden Gästespielerinnen Nykytenko und Flesch zu verteidigen" (Koch), die zusammen 22 Treffer erzielten.

Nach der Auszeit in der 13. Spielminute steigerten sich auch die Zweibrückerinnen und verkürzten, angetrieben von Katharina Koch und Joline Müller auf 6:8. Diese Zwei-Tore-Führung verteidigten die Gäste bis zur Pause (17:15).



Als nach dem 16:17-Anschlusstreffer bei den SVlerinnen kurzzeitig Hoffnung aufkeimte, zog der Spitzenreiter in seiner stärksten Phase vorentscheidend auf 24:18 weg. Auch Kochs "Manndeckung" gegen Nykytenko gab dem Spiel keine Wende. "Wir haben unsere Chancen, vor allem von den Außenpositionen nicht genutzt", beklagte sich der SV-Coach. Mit der erkrankten Nadine Zellmer fehlte allerdings auch eine Alternative.

Ordentliche Leistung reicht nicht

Neben Joline Müller und Katharina Koch gelang es lediglich noch Laura Witzgall, von der Kreisläuferposition Akzente zu setzen. So gewannen die Gäste schließlich 33:28. "Wir haben eine ordentliche Leistung abgeliefert", resümierte Koch. "Um den Tabellenführer zu schlagen, wäre aber eine herausragende Leistung nötig gewesen". cg

SV-Torschützen: Joline Müller 13/2, Katharina Koch 7, Laura Witzgall 5, Marion Weick 2, Nathalie Raber 1.

Auf einen Blick

Die Handballfrauen des SV 64 gastieren im Viertelfinale des Saarlandpokals am Wochenende, 7./8. Januar, beim Saarlandliga-Tabellenführer, FSG Oberthal/Hirstein. Die vier Gewinner der Viertelfinalspiele qualifizieren sich für das Final-Four der Bank-1-Saar-Trophy. cg