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Dopingskandal
Russland zieht wie erwartet vors Sportgericht

Moskau. Russland kämpft verbissen um die Teilnahme des Landes an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio. Die russische Anti-Doping-Agentur Rusada legt beim Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch gegen den Ausschluss von den Spielen und Weltmeisterschaften in den nächsten vier Jahren ein. dpa

Das kündigte die Rusada am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Moskau an. Kremlchef Wladimir Putin hatte die neuen Strafen zuvor als „ungerecht“ zurückgewiesen. Das Land werde für ein und denselben Verstoß mehrfach bestraft, kritisierte er. „Das ist ungerecht. Jede Bestrafung sollte individuell sein.“ Die Mehrheit der Sportler in Russland sei sauber. Die Mehrheit der Sportler in Russland sei sauber, betonte der Präsident. Rusada-Chef Juri Ganus hatte die Erfolgsaussichten eines Einspruchs indes als aussichtslos bezeichnet.Wann der CAS entscheiden wird, ist noch völlig offen.

Am 9. Dezember hatte die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) in Lausanne beschlossen, Russland für vier Jahre auszuschließen.