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Doping
RUSADA-Chef fordert Reformen in Russlands Sport

Moskau. Der Chef der russischen Anti-Doping-Agentur (RUSADA), Juri Ganus, hat angesichts neuer drohender Sanktionen gegen sein Land tiefgreifende Reformen in der Moskauer Sportpolitik gefordert. „Insgesamt ist es so, dass einiges faul ist – und an vielen Stellen bei uns Sportfunktionäre ausgewechselt werden müssen“, sagte der 55-Jährige im Interview der Deutschen Presse-Agentur in Moskau.

In Russland müsse sich die „Kultur, die Weltanschauung“ ändern, damit der Kampf gegen Doping als erstrebenswert angesehen werde. Ganus erwartet, dass das Exekutivkomitee der Welt-Anti-Doping-Agentur am 9. Dezember in Lausanne neue Strafen gegen Russland verhängt.