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Relegation zur 3. Liga: SV Elversberg empfängt den FSV Zwickau

Elversberg. Es ist angerichtet für die SV Elversberg . Eine Saison lang hat der Fußball-Regionalligist auf diese Situation hingearbeitet. An diesem Mittwoch um 19 Uhr empfängt die SVE den FSV Zwickau zum ersten Aufstiegsspiel zur 3. Liga. 4500 Zuschauer erwartet die SVE an der Kaiserlinde, 800 davon sollen aus Zwickau kommen. Es wird das erste Topspiel auf diesem Niveau sein, bei dem die Elversberger deutlich in der Überzahl sind. Heiko Lehmann

Es ist angerichtet für die SV Elversberg . Eine Saison lang hat der Fußball-Regionalligist auf diese Situation hingearbeitet. An diesem Mittwoch um 19 Uhr empfängt die SVE den FSV Zwickau zum ersten Aufstiegsspiel zur 3. Liga. 4500 Zuschauer erwartet die SVE an der Kaiserlinde, 800 davon sollen aus Zwickau kommen. Es wird das erste Topspiel auf diesem Niveau sein, bei dem die Elversberger deutlich in der Überzahl sind.

Genau das sieht SVE-Trainer Michael Wiesinger als großen Vorteil an. "Wir haben den zwölften Mann mit unseren Fans. Das weiß ich spätestens seit dem Spiel vor zwei Wochen gegen Waldhof Mannheim. In diesem Spiel ist etwas entstanden und zusammengewachsen, was ich so vorher in Elversberg noch nicht erlebt habe", sagt Wiesinger und erinnert an das Spitzenspiel (3:1) vor 4217 Zuschauern, bei dem die Elversberger den Mannheimern auch stimmlich die Stirn boten.

"Wir müssen geduldig sein"



Der FSV Zwickau reist zwar als Meister der Regionalliga Nordost ins Saarland, doch dass die Mannschaft von Trainer Torsten Ziegner an der Kaiserlinde offensiv spielen wird, glauben Trainer und Spieler der SVE nicht. "Zwickau wird kompakt stehen und über den Kampf kommen. Das zeichnet sie aus", sagt Innenverteidiger Kevin Maek.

Was die taktische Ausrichtung der SVE angeht, gibt sich Wiesinger so kontrolliert, wie er es von seinen Jungs auf dem Platz erwartet: "Wir müssen geduldig sein, brauchen nicht gleich am Mittwoch alles einzureißen. Wir wollen einen offenen Schlagabtausch vermeiden und immer die Kontrolle haben." Gerade auf heimischem Platz hat die SVE in dieser Saison viele Mannschaften mit deutlichen Klatschen nach Hause geschickt. Trotz "geduldig sein" und "zu Null spielen wollen" lässt Wiesinger sein Team womöglich von Beginn an freien Lauf in der Offensive. "Geduld schließt offensiven Fußball nicht aus", sagt Wiesinger.