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Protestmarsch der Stuttgarter Fans gegen Montagsspiele

Stuttgart. Dem "Commando Cannstatt" und anderen Fans des VfB Stuttgart geht es ums Prinzip. Sie werten die Ansetzung des Montagsspiels bei Werder Bremen als weitere Missachtung der Faninteressen durch die Deutsche Fußball Liga (DFL). Die Ul tras rücken von ihrem Boykott nicht ab - selbst angesichts des drohenden Absturzes in die Zweitklassigkeit des Tabellen-15. in der Partie beim Drittletzten. Agentur

In der kommenden Saison der Fußball-Bundesliga stehen fünf Montagabendspiele auf dem Programm. Viele Fans fürchten, dass dies erst der Anfang einer weiteren Zersplitterung des Erstliga-Spielplans aus kommerziellen Gründen sein könnte. In einer gemeinsamen Erklärung "aller Fanclubs und Gruppen" der legendären Cannstatter Kurve im Stuttgarter Stadion stellten die Ultras vom "Commando Cannstatt" klar, dass ihnen das Schicksal ihres Lieblingsclubs keinesfalls egal ist, sondern es ausschließlich um ein Zeichen gegen vermeintliche Verbandsbonzen geht: "Lasst uns lautstark gegen die fußballzerstörenden Mörder der Fankultur auf die Straße gehen und unsere Meinung manifestieren."

Bei einem Protestmarsch an diesem Sonntag (13 Uhr) vom Cannstatter Bahnhof zum VfB-Trainingsgelände wollen die Fans ihren Ärger ausdrücken und gleichzeitig ihren VfB vor dem Abflug nach Bremen lautstark unterstützen.