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Tennis
„Zverev leitet im Tennis eine neue Ära ein“

London. Zum Sieg des deutshcen Tennisprofis Alexander Zverev beim Saisonfinale in London hat die SZ internationale Pressestimmen zugesammgestellt. sid

Daily Mail (England): Attraktiv, talentiert, manchmal gereizt, aber mit einem Sinn für Humor. Er ist, was das Tennis braucht vor den drohenden Abschieden der Stars wie Federer und Nadal. Es gab dieses Mal keine kindischen Pfiffe von den Zuschauern, nur Anerkennung für einen neuen Star.



The Telegraph (England): Zverev, die pilzköpfige deutsche Bohnenstange, ist seit einigen Jahren schon der führende Performer auf der ATP Tour – mit Ausnahme der Grand Slams. Der Sieg im Finale gegen Djokovic war locker seine beste Stunde.

The Sun (England): Zverev hatte das Londoner Publikum, inklusive David Beckham und Sohn Romeo, auf seiner Seite. Er feierte, indem er einen Hund küsste, der in der Tasche seiner Mutter saß.

Gazzetta dello Sport (Italien): Djokovic muss sich vor dem neuen Tennis-Phänomen Zverev verneigen. In London strahlt ein neuer Stern, die Zukunft des Tennis hat begonnen. Zverev hat die guten Ratschläge des großen Meisters Lendl angewendet und gesiegt. Lendls unglaubliche Erfahrung hat Zverev geholfen, zwei entscheidende Matchs in Folge zu meistern.

Corriere dello Sport (Italien): Meister Zverev demütigt Djokovic und siegt 23 Jahre nach Boris Becker. Mit dem jungen Deutschen russischer Abstammung beginnt die Revolution im Tennis. Zverev schafft einen transparenten und voll verdienten Sieg, der ihm ein Weihnachtsgeschenk von 2,5 Millionen Dollar beschert.

La Repubblica (Italien): Die Schönheit der Jugend: Zverev leitet im Tennis eine neue Ära ein. Der Favorit Djokovic versinkt vor dem 21-jährigen Deutschen, dem neuen König, den Lendl in einen Champion verwandelt hat.

La Stampa (Italien): Zverev wandelt auf den Spuren Beckers. Aber: 2019 wird Zverev nun auch bei den Grand Slams zeigen müssen, was er kann.

Kronen Zeitung (Österreich): „Zverev ließ sich auf den blauen Untergrund fallen und schlug ungläubig die Hände vor sein Gesicht. Djokovic, der seit Wimbledon 35 von 37 Matches gewonnen und nie gegen einen Top-10-Spieler verloren hatte, wirkte wieder menschlich und verletzlich.