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Pokal: Torwartwechsel in Hoffenheim, Köln träumt von Europa

Köln. Heute greifen die ersten Teams ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein, und mit einem Sieg soll der nächste Schritt in Richtung Finale gemacht werden. Bundesligist 1899 Hoffenheim will seine Defensivprobleme mit einem Torwartwechsel lösen. sid

Bei Schalke 04 wird Jens Grahl zwischen den Pfosten stehen. Der 25-Jährige, der noch kein Erstligaspiel auf dem Buckel hat, wird den in die Kritik geratenen Koen Casteels ersetzen. "Die Arbeit von Jens soll sich lohnen. Deshalb haben wir entschieden, dass er das Pokalspiel macht. Und Tim Wiese ist ja eigentlich gar kein Bestandteil unserer Mannschaft mehr", sagte Trainer Markus Gisdol. Vom Abwehrproblem (mit 34 kassierte 1899 in der laufenden Saison die meisten Bundesliga-Gegentreffer) will Schalke-Trainer Jens Keller profitieren: "Hoffenheim zeigt hinten Anfälligkeiten. Das gilt es für uns auszunutzen."

Bei Zweitligist 1. FC Köln träumt Trainer Peter Stöger offen vom internationalen Geschäft. "Wir wissen, dass es der kürzeste Weg nach Europa ist", sagte der Österreicher mit Blick auf die Partie beim Hamburger SV. Dafür will Stöger seine stärkste Mannschaft aufbieten. Dazu dürfte auch Patrick Helmes gehören, der am Freitag beim 3:0-Erfolg beim FC St. Pauli mit einem Tor und einer Vorlage maßgeblich zur Rückkehr an die Tabellenspitze beitrug.

Guten Mutes geht nach dem 1:1 in Wolfsburg der Hamburger SV an die knifflige Aufgabe gegen Zweitliga-Spitzeneiter 1. FC Köln. Das Interesse in der Hansestadt ist riesig, das Stadion wird ausverkauft sein. "Das Viertelfinale wäre eine Riesensache", sagte HSV-Sportchef Oliver Kreuzer. HSV-Spielmacher Rafael van der Vaart stieg nach seinem Bänderriss wieder ins Mannschaftstraining ein, wird heute aber noch fehlen.