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Pokal: Frankfurt und Mainz blamieren sich

Mainz. Für den FSV Mainz 05 und Eintracht Frankfurt ist der DFB-Pokal bereits nach der zweiten Runde beendet. Gegen einüber weite Strecken harmloses 1860 Münchner spielte Mainz von Beginn an dominant und lag nach einem Eigentor von Christopher Schindler (5.) bereits früh in Führung. Agentur

Erst der Platzverweis für Pierre Bengtsson brachte die Wende. Schiedsrichter Harm Osmers (Hannover) hatte eine Notbremse des Abwehrspielers gegen Krisztian Simon erkannt. In der zweiten Hälfte sorgte Stefan Mugosa (70.) nach einem Stellungsfehler von Niko Bungert zunächst für den überraschenden Ausgleich der Gäste. Nur sieben Minuten später stellte Rubin Okotie (77.) die Partie mit seinem Siegtreffer auf den Kopf. "Wir haben uns selbst in eine kleine Krise reingespielt", meinte 05-Trainer Martin Schmidt.

Frankfurt hatte vor 10 750 Zuschauern in Aue im ersten Durchgang überhaupt keine Torchance. Nach dem Wechsel kamen die Hessen etwas besser ins Spiel, Torjäger Alexander Meier vergab aber die beste Möglichkeit zur Führung (72.). Nur zwei Minuten nach dieser Szene schoss Max Wegner den viermaligen Pokalsieger aus dem Wettbewerb.