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Pleiteserie unbeschadet überstanden

Um den Klassenverbleib musste Palatia Limbach (weiß) nach einer Pleiteserie vergangene Saison lange bangen. Foto: Hagen
Um den Klassenverbleib musste Palatia Limbach (weiß) nach einer Pleiteserie vergangene Saison lange bangen. Foto: Hagen FOTO: Hagen
Limbach. Trotz einer ziemlich langen Schwächephase hat Aufsteiger Palatia Limbach sein Saisonziel erreicht. In der Verbandsliga Nord-Ost belegte das Team von Alexander Ogorodnik am Ende Rang zwölf. Diese Region strebt man auch in der kommenden Runde an. Markus Hagen

Nach einer tollen Vorrunde mit Platz zehn und 19 Punkten wurde es für den Aufsteiger FC Palatia Limbach vergangene Saison in der Verbandsliga Nord-Ost im Kampf um den Klassenverbleib noch einmal eng. Nach der Winterpause kam das Team von Trainer Alexander Ogorodnik einfach nicht in Tritt. Acht Spiele in Folge verloren die Limbacher. Doch rechtzeitig vor den Absturz in die unterste Tabellenregion schaffte die Palatia die Wende, um mit 32 Zählern und Platz zwölf sicher die Liga zu halten.

Viele unnötige Niederlagen

"Trotz der Talfahrt nach der Winterpause haben wir auf jeden Fall eine sehr erfolgreiche Saison gespielt", blickt Ogorodnik zurück. Als Aufsteiger habe man in fast allen Spielen gezeigt, dass man gegen jeden Gegner mithalten kann. "Die Liga war sehr ausgeglichen besetzt. Jeder konnte den anderen schlagen." Ein besseres Punktkonto sei durchaus möglich gewesen. "Es gab einige unnötige Niederlagen für uns, weil wir aus unserer Vielzahl von Torchancen kein oder zu wenig Kapital geschlagen haben und der Gegner einfach cleverer vor dem Tor", erklärt der Limbacher Coach.



Den Einbruch in der zweiten Saisonhälfte mit den bereits erwähnten acht Niederlagen kam auch durch eine schlechte Vorbereitung zustande. Viele Spieler fehlten beruflich oder waren verletzt. "Mein Kader war nicht so breit besetzt, dass wir diese Ausfälle korrigieren oder auffangen konnten." Ogorodnik und der Verein behielten die Ruhe. "Mir war klar, dass irgendwann der Knoten wieder platzen würde und wir für unsere spielerischen Leistungen auch belohnt werden", meint Ogorodnik. Mit dem 7:0-Heimsieg über den TuS Rentrisch platzte jener Knoten und die Limbacher fuhren in den darauffolgenden Wochen die notwendigen Zähler für den Ligaverbleib ein.

Ziel bleibt Klassenverbleib

"Dieses Ziel haben wir auch in der nächsten Saison. Zudem geht mir es darum, dass wir uns taktisch und spielerisch weiter entwickeln", so Ogorodnik, der hofft, dass seine Mannschaft möglichst wenig mit dem Abstiegskampf zu tun hat. Neue Spieler sind angesagt. "Wir stehen derzeit in Verhandlungen. Vollzug kann ich aber noch keinen vermelden", berichtet der Trainer.

Aus der eigenen U19 werden Jan Weber, Jan Niklas Krause und Simon Hinsche zum Verbandsliga-Kader der Palatia Limbach für die Saison 2016/17 kommen.