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„Olympische Agenda 2020“: IOC-Chef Bach stellt Reformplan vor

Lausanne. Thomas Bach geht zuversichtlich in den Endspurt seines Reformprogramms. Heute will der IOC-Präsident in Lausanne vor zehn Athleten, darunter Doppel-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch, 40 Empfehlungen zur Modernisierung des IOC und der Olympischen Spiele im Detail vorstellen. Agentur

Ein eigener TV-Kanal ist geplant, und das Geschäftsmodell Olympia soll grundlegend reformiert werden. Bei der außerordentlichen Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am 8. und 9. Dezember in Monte Carlo wird über 40 Vorschläge aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Glaubwürdigkeit und Jugend abgestimmt. Bach hofft auf breite Zustimmung für seinen Plan "Olympische Agenda 2020".

Vor der richtungweisenden Session in Monaco deutete der Jurist aus Tauberbischofsheim bereits an, dass Besuche von IOC-Mitgliedern in den Kandidatenstädten verboten bleiben. Auch eine Ausdehnung des 17-tägigen Olympia-Spektakels sei nicht geplant, bestätigte Bach. Der 60-Jährige will stattdessen das Olympia-Programm modernisieren und die Bewerbungsausgaben durch eine Kostenbeteiligung des IOC reduzieren.