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Olympia 2018: Weiter Hoffnung auf die NHL-Stars

KÖLN. Die Veranstalter der Olympischen Winterspiele 2018 hoffen noch immer auf die Teilnahme der Eishockey-Stars aus der Profiliga NHL. "Wir verhandeln. Es ist noch nicht endgültig entschieden", sagte Lee Hee Beom, Präsident des Organisationskomitees von Pyeongchang, am Rande der Eishockey-WM in Köln: "Was immer sie wollen, wir werden darüber diskutieren." sid

Die Veranstalter der Olympischen Winterspiele 2018 hoffen noch immer auf die Teilnahme der Eishockey-Stars aus der Profiliga NHL. "Wir verhandeln. Es ist noch nicht endgültig entschieden", sagte Lee Hee Beom, Präsident des Organisationskomitees von Pyeongchang, am Rande der Eishockey-WM in Köln: "Was immer sie wollen, wir werden darüber diskutieren."

Bundestrainer Marco Sturm rechnet dagegen nicht mehr mit einer späten Zusage der stärksten Eishockey-Liga der Welt. "Man munkelt, dass es Gespräche gab", sagte der deutsche NHL-Rekordspieler: "Aber ich wäre überrascht, wenn sie doch dabei wären."

Die NHL hatte im April nach zähen Verhandlungen erklärt, dass es in der Saison 2017/2018 keine Unterbrechung für Olympia geben werde. Die Clubbesitzer hatten sich mehrheitlich gegen eine Teilnahme an den Spielen in Südkorea ausgesprochen, viele Spieler wollen dagegen um olympischen Medaillen kämpfen. Von 1998 bis 2014 hatte die NHL ihre Profis zu den Winterspielen geschickt. Die Organisatoren in Pyeongchang haben vor allem ein wirtschaftliches Interesse an der Teilnahme der Stars. Rund 40 Prozent der Olympia-Ticketverkäufe sollen auf Eishockey entfallen.