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Fußball
Unregelmäßigkeiten bei der Weltfußballer-Wahl?

Zürich. Der Nationaltrainer des Sudans und Ägyptens Verband haben Unregelmäßigkeiten bei der Weltfußballer-Wahl angeprangert. Zwar verteidigte sich die Fifa gegen Vorwürfe, bei der Auszeichnung des Argentiniers Lionel Messi sei es nicht mit rechten Dingen zugegangen, doch es bleiben offene Fragen. dpa

Sudans Trainer Zdravko Logarusic twitterte ein Foto seines Stimmzettels, auf dem das Erststimmen-Kreuz neben dem Namen des Ägypters Mohamed Salah vom FC Liverpool gesetzt ist. Laut der offiziellen Fifa-Liste ging die Stimme jedoch an Messi. Der ägyptische Verband EFA wiederum verlangte via Facebook von der Fifa eine Erklärung, warum die Stimmen seines Auswahl-Trainers und -Kapitäns nicht gezählt wurden. Sie seien rechtzeitig vor dem Stichtag 19. August abgegeben worden. An der Wahl konnten die Kapitäne und Trainer aller Nationalteams sowie Fans und Medienvertreter teilnehmen.

Auch aus Nicaragua gab es Vorwürfe, inzwischen gestand der Verband einen „Verwaltungsfehler“ ein. Die ausgefüllten Wahlunterlagen seien „irrtümlicherweise“ mit dem Namen und der Unterschrift von Kapitän Juan Barrera versehen worden, gewählt habe aber der zweite Kapitän Manuel Rosas.