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Niklas Betz schafft Sprung in Bundeskader

 Nachwuchsreiter Niklas Betz aus Altstadt hat den Sprung in den Bundeskader "Children" geschafft. Nun will er zur EM. Foto: pm
Nachwuchsreiter Niklas Betz aus Altstadt hat den Sprung in den Bundeskader "Children" geschafft. Nun will er zur EM. Foto: pm
Altstadt. Seit dem 21. Mai gehört der 13-jährige Nachwuchsreiter Niklas Betz aus Altstadt dem Bundeskader "Children" an. Der für den Reit- und Fahrverein Limbach startende Betz konnte zuvor in einigen überregionalen Springen mit sehr guten Ergebnissen Bundestrainer Eberhard Seemann von sich überzeugen Von Merkur-Mitarbeiter Markus Hagen

Altstadt. Seit dem 21. Mai gehört der 13-jährige Nachwuchsreiter Niklas Betz aus Altstadt dem Bundeskader "Children" an. Der für den Reit- und Fahrverein Limbach startende Betz konnte zuvor in einigen überregionalen Springen mit sehr guten Ergebnissen Bundestrainer Eberhard Seemann von sich überzeugen.Los ging die Erfolgsserie des Schülers vom Mannlich-Gymnasium Homburg bei einem Qualifikationsspringen am 30. April und 1. Mai in Mannheim. Auf "Caretinia", einer zehn Jahre alten Holsteiner Stute, holte er zwei beachtliche fünfte Plätze in M-Springen. Danach war Betz in Warendorf am Start. Hier konnte er in der Altersklasse "Children" (12 bis 14 Jahre) auf "Cevin", einem 16 Jahre alten Wallach, in der Gesamtwertung des M-Springens Platz eins belegen.

Mit Pferden groß geworden



Ein stolzer Erfolg, denn nun wurde Betz für den Nachwuchs-Bundeskader seiner Alterklasse nominiert. International war Niklas Betz dann am letzten Mai-Wochenende in Reims in Frankreich im Nationalteam am Start. Beim CSIOCH-L-Springen belegte er auf Cevin zwei Mal Platz zwei. Zudem wurde er im Nationalpreis mit dem Deutschen Team Dritter. Niklas Betz kam früh zum Reiten. Schon im Alter von vier Jahren saß er erstmals auf dem Pferderücken. Kein Wunder, waren seine Eltern ehemals aktive Springreiter. Im Alter von sieben Jahren absolvierte er seinen ersten Wettkampf. Heute bestimmen Schule und Pferdesport den Tagesablauf. "Nach Schule und Hausaufgaben geht es in den Reitstall", sagt der junge Reiter. Drei bis vier Stunden gilt es seine insgesamt vier Pferde zu bewegen und zu trainieren. Neben Caretinia und Cevin, reitet Betz noch zwei Springponys - "Odin" und "Pamenia". Täglich geht es auch mit den Pferden aufs Gelände. Konditionstraining ist angesagt. Einmal in der Woche findet dann das Springtraining beim Reitstall Körner unter der Leitung von Trainer Manfred Reitmeier statt.

"Die Erfolge in den letzten Wochen kamen für mich schon überraschend", zeigte sich Niklas Betz von der Aufnahme in den Bundeskader überrascht. Ab Herbst dieses Jahres wird er an Lehrgängen unter Bundestrainer Eberhard Seemann teilnehmen.

Doch zunächst will sich Betz für die Europameisterschaften am 2. und 3. Juli in Portugal qualifizieren. Dafür muss er die Hürde beim internationalen Springturnier in Hagen, dass momentan stattfindet nehmen, wo er mit seinen Pferden Cevin und Caretinia am Start ist.