| 23:15 Uhr

Nicht nur Nykytenko macht den Unterschied

 Schwer hatten es die Zweibrückerinnen gegen die Wittlicher Abwehr, hier Kathrin Leiner, die zehn der 27 SV-Tore erzielte. Foto: cos
Schwer hatten es die Zweibrückerinnen gegen die Wittlicher Abwehr, hier Kathrin Leiner, die zehn der 27 SV-Tore erzielte. Foto: cos
Zweibrücken. Die ehemalige Bundesligaspielerin Tatjana Nykytenko hatte am Sonntag großen Anteil am klaren 40:27 (15:17)-Auswärtssieg des Tabellenfünften der RPS-Oberliga, der HSG Wittlich, bei den Frauen des SV 64 Zweibrücken. Die ukrainische Ex-Nationalspielerin erzielte zwölf Tore und präsentierte sich dabei auch als sichere Siebenmeterschützin

Zweibrücken. Die ehemalige Bundesligaspielerin Tatjana Nykytenko hatte am Sonntag großen Anteil am klaren 40:27 (15:17)-Auswärtssieg des Tabellenfünften der RPS-Oberliga, der HSG Wittlich, bei den Frauen des SV 64 Zweibrücken. Die ukrainische Ex-Nationalspielerin erzielte zwölf Tore und präsentierte sich dabei auch als sichere Siebenmeterschützin. Dass die Schlappe der 64erinnen trotz guter Leistung im ersten Durchgang letztlich so deutlich ausfiel, hatte die Mannschaft von Trainer Axel Koch nicht unbedingt erwartet. Denn bis zehn Minuten vor der Pause hatten die SV-Frauen zum Teil mit zwei Toren geführt. In der 24. Minute gerieten die Zweibrückerinnen beim Stande von 12:13 jedoch erstmals in Rückstand. Von da an waren sie auf der Verliererstraße. Denn während sich die Gäste weiter zu steigern vermochten, fielen die Zweibrückerinnen regelrecht in ein Loch. Hatten die Spielerinnen von Trainer Axel Koch zunächst noch Pech mit Holztreffern, vergaben sie nach dem Seitenwechsel vielfach leichtfertig oder scheiterten immer wieder an der starken Torhüterin der Gäste. Zur Pause führten die Gäste mit drei Toren. Schon da deutete sich an, wie schwer es werden würde, diesem Spiel nochmals eine Wende zu geben. Im zweiten Durchgang war Wittlich den SV-Frauen in allen Belangen überlegen. Zum Beispiel die Abwehr, die in der Manndeckung gegen Nykytenko, aber auch die restlichen Akteure, die die ein ums andere Mal Spritzigkeit und Aggressivität vermissen ließ und den Gästen damit ein lockeres Wegziehen ermöglichte. Dass sich die Oberligapartie auf eine deutliche Heimniederlage hinzubewegte, war bereits Mitte der zweiten Hälfte beim Stand von 19:26 erkennbar. Dass es schließlich eine richtige Packung wurde, lag auch daran, dass sich die Zweibrückerinnen aufgaben und auch in kämpferischer Hinsicht enttäuschten. Der SV 64 rutschte mit dieser Niederlage in der Tabelle von Rang acht auf neun. cgSV 64 Zweibrücken: Eva Zöllner und Siggi Nonnweiler im Tor - Kathrin Leiner 10/3, Katharina Leonhardt 7, Alexandra Depta 5/2, Sarah Herl 2, Franzi Herrmann 1, Denise Krämer 1, Katrin Hoffmann 1, Marion Weick, Nicole Krämer, Sarah Witzgall, Michaela Both und Laura Witzgall.