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Nicht mit Ruhm bekleckert

 In einer Auszeit stellte SV 64-Trainer Axel Koch (Mitte) seine Spielerinnen in der Partie gegen die HSG Merzig neu ein. Foto: Klos
In einer Auszeit stellte SV 64-Trainer Axel Koch (Mitte) seine Spielerinnen in der Partie gegen die HSG Merzig neu ein. Foto: Klos
Zweibrücken. "Wir haben gut begonnen und aus einer sicheren Abwehr schnell nach vorne gespielt", lobte der Trainer der Handballfrauen des SV 64 Zweibrücken, Axel Koch, seine Mannschaft nach dem 31:26 (17:11)-Sieg. Obwohl er nur phasenweise zufrieden war

Zweibrücken. "Wir haben gut begonnen und aus einer sicheren Abwehr schnell nach vorne gespielt", lobte der Trainer der Handballfrauen des SV 64 Zweibrücken, Axel Koch, seine Mannschaft nach dem 31:26 (17:11)-Sieg. Obwohl er nur phasenweise zufrieden war. So etwa mit der Anfangsphase, als seine Mannschaft bereits nach sieben Minuten mit 6:2 führte, ehe Merzigs Trainer Harry Dörr bereits die Grüne Karte zur einminutigen Spielunterbrechung legte. Mit dem Ergebnis, dass die Zweibrückerinnen vorübergehend ihre spielerische Linie verloren. Die Überlegenheit der Anfangsphase war vorbei, und Merzig nutzte die häufigeren technischen Fehler der SV-Frauen, um auf 6:7 zu verkürzen. In der 13. Minute unterbrach Axel Koch die Partie, um seine Spieler neu einzustellen. Nach der Auszeit steigerten sich seine Spielerinnen und zogen über 10:6 zur vorentscheidenden 17:11-Halbzeitführung davon.

Zügel schleifen lassen

Fünf gute Minuten nach der Pause reichten, um die Führung auf 22:14 auszubauen. Im Zuge des sicheren Vorsprungs ließ die Mannschaft die Zügel schleifen und ließ Lauf- und Kampfbereitschaft sowie Spielübersicht vermissen. Dadurch kamen die Gastgeberinnen besser ins Spiel und verkürzten noch zum 26:31-Endstand. "Wir haben in dieser Phase die sich nach der Manndeckung gegen Joline Müller ergebenden Freiräume viel zu wenig genutzt", ärgerte sich Axel Koch über die fehlende Konsequenz seiner Spielerinnen.



Zufrieden war er schließlich aber mit den beiden Punkten, selbst wenn er feststellte, dass für das nächste Heimspiel, am Sonntag, 19. Februar, gegen den Tabellennachbarn SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam eine deutliche Leistungssteigerung notwendig sei, um zu bestehen. Ein Extra-Lob hatte Trainer Koch für Joline Müller, Marion Weick und Eva Zöllner im SV-Tor übrig. cg

Auf einen Blick

SV64-Torschützen: Joline Müller 7/1, Nadine Zellmer 5/3, Marion Weick 5, Laura Witzgall 3, Teresa Wolf 3, Franzi Herrmann 2, Michaela Both 2, Ina Sohns 2 und Sarah Witzgall 2. cg