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Nerven bis in die Schlussphase strapaziert

 Durchsetzungsvermögen zeigte Nathalie Raber (Archivbild/Mitte) mit fünf Treffern bei der Niederlage in Kandel. Foto: pma/mw
Durchsetzungsvermögen zeigte Nathalie Raber (Archivbild/Mitte) mit fünf Treffern bei der Niederlage in Kandel. Foto: pma/mw
Zweibrücken/Kandel. Die Handball-Oberligabegegnung der Frauen zwischen dem TSV Kandel und dem SV 64 Zweibrücken entwickelte sich, wie schon im Hinspiel, zu einem Handball-Krimi, den die Gäste unglücklich mit 26:27 (14:14) verloren haben. Vor allem in der ersten Hälfte spielte die Mannschaft von Trainer Axel Koch gut und führte lange

Zweibrücken/Kandel. Die Handball-Oberligabegegnung der Frauen zwischen dem TSV Kandel und dem SV 64 Zweibrücken entwickelte sich, wie schon im Hinspiel, zu einem Handball-Krimi, den die Gäste unglücklich mit 26:27 (14:14) verloren haben. Vor allem in der ersten Hälfte spielte die Mannschaft von Trainer Axel Koch gut und führte lange.

Torhüterinnen angeschlagen



Die Voraussetzungen für die Zweibrücker waren keinesfalls ideal. Mit Eva Zöllner und Daphne Huber waren beide Torhüterinnen verletzt oder angeschlagen. Während Huber ausfiel, spielte Zöllner mit Bandagen.

"Die Mädels haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt", lobte Koch. Die 5:1-Abwehrformation stand sicher, und auch im Angriff gewannen die SVler die Zweikämpfe. So lagen die Gäste nach 20 Spielminuten mit 10:8, und erst in der Schlussphase der ersten Hälfte schwanden allerdings die Kräfte. Dadurch häuften sich die technischen Fehler. Dennoch blieben die SV-Frauen am Drücker, führten kurz vor der Halbzeit mit 13:14 und hatten sogar die Chance, per Tempogegenstoß die Führung auszubauen. Aber Michaela Both scheiterte und quasi mit dem Halbzeitpfiff gelang den Gastgeberinnen der Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit flaute das Spiel deutlich ab. "Beide Mannschaften wirkten gehemmt und müde", bemerkte Koch. Zudem konnte sich keine Mannschaft entscheidend durchsetzen. "In der Schlussphase wurden wir benachteiligt", ärgerte sich Koch über die Schiedsrichter, die zwei Siebenmeter nach Fouls an Joline Müller, Natalie Raber und Marion Weick nicht gaben.

In Unterzahl gelang den SV-Frauen nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Trainer Koch noch der Anschlusstreffer, zum Ausgleich reichte es allerdings nicht mehr. "Eigentlich war es ein ordentliches Spiel, in dem ein Unentschieden leistungsgerecht gewesen wäre", bedauerte Axel Koch die Niederlage. cg

Auf einen Blick

Torschützinnen SV 64: Joline Müller 9/1, Natalie Raber 5, Nadine Zellmer 4/3, Laura Witzgall 4, Marion Weick 3, Michaela Both 1, Franzi Herrmann 1. cg