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Neid selbstkritisch: "Nicht gelungen, den Druck rauszunehmen"

Frankfurt. Fußball-Bundestrainerin Silvia Neid hat sich nach dem enttäuschenden Abschneiden des deutschen Teams bei der WM selbstkritisch gezeigt. "Mir ist es persönlich nicht gelungen, die Öffentlichkeit zu überzeugen, dass es kein Durchmarsch wird", sagte sie gestern

Frankfurt. Fußball-Bundestrainerin Silvia Neid hat sich nach dem enttäuschenden Abschneiden des deutschen Teams bei der WM selbstkritisch gezeigt. "Mir ist es persönlich nicht gelungen, die Öffentlichkeit zu überzeugen, dass es kein Durchmarsch wird", sagte sie gestern. Außerdem habe sie es nicht geschafft, "den Druck rauszunehmen, meine Spielerinnen so einzustellen, dass sie mit dem Druck umgehen können."Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger, zeigte sich dagegen erfreut über den Erfolg des Turniers selbst. "Was bleibt, ist die hohe Aufmerksamkeit. Deutschland hat ein Top-Event organisiert", sagte er. Auch die bisherige Chefin des Ordanisationskomitees, Steffi Jones, zeigte sich zufrieden: "Wir haben neue Maßstäbe im Frauenfußball gesetzt." dpa