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Nagelsmann lobt Solidarität unter den Bundesliga-Trainern

Zuzenhausen. Trainer Julian Nagelsmann von 1899 Hoffenheim hat die Beschimpfungen durch seinen Kollegen Roger Schmidt abgehakt und stattdessen die Solidarität vieler Bundesliga-Trainer mit dem Übungsleiter von Bayer Leverkusen gelobt. "Der Roger hat sich bei mir entschuldigt. Ab da war das Thema für mich erledigt", sagte der 29-Jährige gestern bei der Pressekonferenz zum DFB-Pokal-Spiel beim 1. FC Köln (Mittwoch, 20.45 Uhr/Sky). Es sei für ihn "ein gutes Zeichen, dass Bundesliga-Trainer öffentlich füreinander eintreten. Es gibt wirklich andere Dinge auf der Welt, über die man sich Gedanken machen sollte. Das war ein Fußballspiel, damit ist gut." Agentur

Trainer Julian Nagelsmann von 1899 Hoffenheim hat die Beschimpfungen durch seinen Kollegen Roger Schmidt abgehakt und stattdessen die Solidarität vieler Bundesliga-Trainer mit dem Übungsleiter von Bayer Leverkusen gelobt. "Der Roger hat sich bei mir entschuldigt. Ab da war das Thema für mich erledigt", sagte der 29-Jährige gestern bei der Pressekonferenz zum DFB-Pokal-Spiel beim 1. FC Köln (Mittwoch, 20.45 Uhr/Sky). Es sei für ihn "ein gutes Zeichen, dass Bundesliga-Trainer öffentlich füreinander eintreten. Es gibt wirklich andere Dinge auf der Welt, über die man sich Gedanken machen sollte. Das war ein Fußballspiel, damit ist gut."

Roger Schmidt war am vergangenen Samstag während des Fußball-Bundesliga-Spiels zwischen Bayer Leverkusen und der TSG 1899 Hoffenheim (0:3) gegenüber Nagelsmann ausfällig geworden. Er hatte ihn als "Spinner" beschimpft und ihm danach zugerufen: "Halt doch einfach die Schnauze!" Der Leverkusener Trainer ist deshalb für die beiden kommenden Spiele seiner Mannschaft gesperrt. Andere Bundesliga-Trainer wie Niko Kovac (Eintracht Frankfurt ) oder Christian Streich (SC Freiburg ) nahmen Schmidt aber auch in Schutz und beklagten eine Überbewertung dieses Themas.